Ein Mann leuchtet in der Nacht mit seiner Taschenlampe

Outdoor Taschenlampe

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Eine Taschenlampe gehört nicht nur in jeden Haushalt, sondern auch zur absoluten Grundausstattung eines jeden Naturfreundes, der sich nicht nur tagsüber im freien aufhält. Mit einer Taschenlampe im Gepäck haben Sie die Möglichkeit, sich im Dunkeln zu orientieren und können Ihr Zelt auch dann noch aufbauen, wenn Sie Ihren Lagerplatz nach Sonnenuntergang erreichen. Damit Sie bei der schier unendlich großen Auswahl an unterschiedlichen Modellen nicht den Überblick verlieren und eine Taschenlampe finden, die Ihren Bedürfnissen entspricht, möchten wir Sie über die wichtigsten Kriterien beim Kauf einer Taschenlampe aufklären.

Worauf sollte Ich beim Kauf einer Outdoor Taschenlampe achten?

Sie sind auf der Suche nach einer Outdoor Taschenlampe, die Sie bei Ihren Abenteuern nicht im Stich lässt?

Damit Sie mit der Taschenlampe Ihrer Wahl auch zufrieden sind, sollten Sie sich vor dem Kauf genaustes überlegen, welche Ansprüche Sie an eine Outdoor Taschenlampe stellen und wofür Sie diese in erster Linie benötigen.

Um Ihnen die Wahl zu erleichtern haben wir die wichtigsten Kaufkriterien im folgenden Abschnitt für Sie zusammengefasst.

Lichtausbeute – wie viel Lumen soll meine Taschenlampe haben?

Wie viel Licht eine Taschenlampe abgibt wird in sogenannten Lumen angegeben. Dabei handelt es sich um eine standardisierte, physikalische Messeinheit, welche Rückschlüsse über die Helligkeit zulässt.

Je höher der Lumen-Wert ist, desto höher ist folglich auch die Helligkeit einer Taschenlampe.  Allerdings ist eine hohe Lumenanzahl nicht immer gleichbedeutend mit einer qualitativ hochwertigen Outdoor Taschenlampe.

Wenn Sie ein Modell mit viel Lumen ins Auge gefasst haben, sollten Sie diese darüber hinaus auch auf ihre Qualität, die Leuchtweite sowie andere wichtige Eigenschaften hin überprüfen, bevor Sie zuschlagen.

Leuchtweite

Neben der Helligkeit spielt auch die Leuchtweite eine entscheidende Rolle.

Diese wird in LUX angegeben. Verfügt eine Taschenlampe beispielsweise über eine hohe Anzahl an Lumen, dafür aber über einen niedrigen LUX-Wert, hat dies zur Folge, dass die Lampe das Licht eher in die Breite als in die Ferne abgibt.

Eine Outdoor Taschenlampe mit entsprechenden Eigenschaften wird auch als sogenannter „Flooder“ –  zu Deutsch Fluter –  bezeichnet. Diese sind insbesondere für Situationen geeignet, in denen es darauf ankommt, etwas das auf den Boden gefallen ist zu finden oder einen Zeltplatzt großflächig abzuleuchten.

Der umgekehrte Fall liegt vor, wenn sowohl der Lumen-Wert als auch die Lumenzahl hoch sind. Bei Taschenlampen mit diesen Charakteristika handelt es sich um „Thrower“ – also „Werfer“ – die den Lichtstrahl bündeln und somit besonders weit leuchten können.

Ein weiteres Erkennungsmerkmal von Floodern und Throwern stellt der Kopf dar. Ist dieser tief im Gehäuse der Taschenlampe positioniert, handelt es sich in der Regel um einen Thrower. Ein eher „oberflächlicher“ Kopf deutet auf einen Flooder hin.

Wenn Sie die Ferne- aber auch den Nahbereich ausleuchten wollen, kommt als Kompromiss ein Allrounder für Sie in Frage. Diese verfügen über entsprechende Einstellungsmöglichkeiten und können in beiden Fällen benutzt werden.

Batterielaufzeit

Bei der Berechnung der Laufzeit beziehen sich die Taschenlampenhersteller immer auf die Leuchtdauer bei der geringsten Lichtstärke.

Wird die Taschenlampe permanent auf der höchsten Stufe verwendet, reduziert sich die Leuchtdauer deutlich.

Je nach Modell nimmt die Leuchtleistung während des Einsatzes entweder Stück für Stück ab oder sie bleibt über einen langen Zeitraum stabil und nimmt dann besonders stak ab.

Wir empfehlen Ihnen die Laufzeit nur dann zu berücksichtigen, wenn Sie keine Möglichkeit haben, Ihre Outdoor Taschenlampe unterwegs aufzuladen oder keine Ersatzbatterien mitführen können.

Stoßfestigkeit

Damit Ihre Outdoor Taschenlampe Sie nicht im Stich lässt, wenn es etwas härter zugeht, sollten Sie sich für ein stoßfestes Modell entscheiden. Dies gilt nicht nur für die Scheibe, sondern für das gesamte Gehäuse. Am empfehlenswertesten ist ein solides Gehäuse aus Metall.

Bedienung

Für einige Nutzer mag die Bedienbarkeit einer Taschenlampe zu den Kaufkriterien zählen. Hierzu greifen die Hersteller entweder auf Druckknöpfe oder Schiebeschalter zurück, die sich meist problemlos mit dem Daumen bedienen lassen.

Einige Modelle lassen sich aber auch an- beziehungsweise ausschalten, indem man den Kopf der Taschenlampe dreht. Diese Bedienungsform hat den Nachteil, dass man beide Hände zum anschalten benötigt.

Achten Sie beim Kauf einer Outdoor Taschenlampe darauf, dass diese sich nicht zu leicht anschalten lässt. Dies könnte dazu führen, dass sich die Taschenlampe im Rucksack oder der Hosentasche von selbst anschaltet und dabei unnötig Energie verliert.

Wasserfestigkeit

Aufschluss über die Wasserfestigkeit einer Taschenlampe liefert der sogenannte IPX-Wert. Dieser reicht von IPX0 (kein Schutz) bis IPX9 (Schutz gegen Eindringen von Wasser unter Druck).

Insbesondere wenn Sie vorhaben, Ihre Outdoor Taschenlampe bei Feuchtigkeit und Regen zu benutzen, sollten Sie eine Taschenlampe kaufen, die über eine entsprechende IPX-Klassifizierung verfügt.

Größe und Gewicht

Für welche Größe Sie sich entscheiden ist nicht nur eine Frage des Geschmacks.

Eine Größere Taschenlampe ist zwar nicht zwangsläufig heller, verfügt aber in den meisten Fällen über eine höhere Laufzeit, da die Batteriekapazität entsprechend größer ist.

Außerdem eignen sich größere Modelle in einem Notfall auch zu Verteidigungszwecken.

Wenn Sie nicht auf das Gewicht achten müssen und kein Problem mit dem Handling einer entsprechend dimensionierten Outdoor Taschenlampe haben, empfehlen wir Ihnen sich für ein etwas größeres Modell zu entscheiden.

Energieversorgung

Die Art der Energieversorgung spielt beim Kauf einer Taschenlampe eine nicht unerhebliche Rolle.

Schließlich wäre es mehr als ärgerlich, wenn Sie sich gerade auf einem Roadtrip befinden und feststellen, dass Sie das Ladekabel für Ihre Taschenlampe vergessen haben oder einfach keine Batterien bekommen, weil diese nicht überall erhältlich sind.

Folgende Möglichkeiten der Energieversorgung bei Taschenlampen gibt es:

Einwegbatterien: Die nach wie vor gängigste Form der Energieversorgung stellen Einwegbatterien dar. Diese gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen.

Am häufigsten werden die weltweit verfügbaren AA sowie AAA Batterien verwendet. Leider ist diese Art der Energieversorgung nicht unbedingt nachhaltig. Außerdem sind Sie während einer Campingtour darauf angewiesen, immer frische Batterien mit sich zu führen.

Wiederaufladbare Batterien/Akkus: Insbesondere hochwertige Taschenlampen werden mit wiederaufladbaren Akkus betrieben. Dabei haben Sie je nach Modell sogar die Möglichkeit, die Taschenlampe an ein Solarpanel anzuschließen.

Dies hat den Vorteil, dass Sie relativ autark sind. Außerdem ist diese Form der Stromversorgung deutlich Umweltfreundlicher, als die Verwendung von Einwegbatterien.

Taschenlampen mit Kurbel: Einige Taschenlampen lassen sich mithilfe einer festinstallierten Kurbel mit Strom versorgen.

Diese Taschenlampen sind anderen allerdings deutlich unterlegen, wenn es um die Leuchtdauer, die Leuchtweite, sowie die Lichtausbeute geht. Wir empfehlen Ihnen dennoch, sich eine solche Taschenlampe für den Notfall zu kaufen.

Zusatzfunktionen

Farbänderung

Bei einigen Modellen gibt es die Möglichkeit, den Farbton zu verändern. Als Besitzer einer solchen Outdoor Taschenlampe können Sie zwischen „normalem Licht“, rot und grün wählen.

Dies ist besonders in Situationen von Vorteil, in denen Sie sich bei Dunkelheit geräuschlos mit anderen Mitgliedern Ihrer Gruppe austauschen müssen.

Verschiedene Modi

Die meisten modernen Taschenlampen haben unterschiedliche Einstellungsmöglichkeiten. Während man bei einigen zwischen einem leichten, hellen und sehr hellen Modus wählen kann, gibt es andere Modelle, bei denen man darüber hinaus in einen Stroboskop- und/oder SOS- Modus schalten kann.

Was kostet eine Taschenlampe?

Was Sie für Ihre Outdoor Taschenlampe bezahlen müssen hängt unter anderem vom Hersteller, der Art der Energieversorgung und den verwendeten Materialien ab.

Eine Taschenlampe ohne große Zusatzfunktionen sowie einer „normalen“ Leuchtleistung gibt es im Fachhandel bereits ab 30€.

Wenn Sie ein spezielleres Modell wollen, müssen Sie etwas mehr einkalkulieren. Höherwertigere Taschenlampen kosten etwa ab 70€ aufwärts.

Firmen die Taschenlampen herstellen

Nitecore

Die Firma Nitecore existiert seit 2007 und ist seitdem zu einer der weltweit größten und bekanntesten Unternehmen im Bereich LED-Taschenlampen geworden.

Die Produkte der Firma Nitecore werden in mehr als 100 Ländern verkauft und zeichnen sich durch ihre herausragende Qualität aus, die von Wanderern, Campern und anderen Outdoorenthusiasten geschätzt wird.

Hier geht es zur offiziellen Seite von Nitecore 

Fenix

Das Unternehmen Fenix wurde ursprünglich von zwei chinesischen Medizinern gegründet, die sich in ihrer Freizeit mit Technik beschäftigten und das erste Modell einer Fenix-Taschenlampe mehr oder weniger aus Neugier entwickelten.

Fenix existiert seit 2004 und ist berühmt für qualitativ hochwertige LED-Taschenlampen, Scheinwerfer sowie Kopflampen, die sowohl von Sportlern als auch von Einsatzkräften auf dem gesamten Globus unter den härtesten Bedingungen genutzt werden.

Hier geht es zur offiziellen Seite von Fenix

Maglite

Die durch den New Yorker Anthony Maglica ins Leben gerufene Firma Maglite dürfte nahezu jedem Outdoorfreund ein Begriff sein. Dies ist auch kein Wunder, da die Taschenlampen des 1974 gegründeten Unternehmens nicht nur von der amerikanischen Polizei verwendet werden, sondern auch in diversen Spielfilmen zu sehen sind.

Maglite wirbt damit, besonders robuste Taschenlampen zu produzieren und bietet Kunden sogar eine lebenslange Garantie auf alle Verschleißteile.

Hier geht es zur offiziellen Seite von Maglite 

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