Leute beim Zelten am Strand

Zelten am Strand

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Zelten am Strand ist etwas ganz besonders! Neben einer malerischen Kulisse bietet sich dem Camper die einzigartige Möglichkeit von sanftem Wellenrauschen geweckt zu werden. Zelten am Strand ist nicht nur etwas für Verliebte, Angler und Surfer, sondern für jeden Outdoorenthusiasten, der seinen Lagerplatz nicht immer nur zwischen Wald und Wiese aufschlagen möchte. Damit Ihnen das Campen am Strand in guter Erinnerung bleibt geben wir Ihnen im folgenden Artikel einige Ratschläge zum Thema.

Darum ist Zelten am Strand so besonders

Folgende Faktoren machen das Zelten am Strand  zu etwas ganz besonderem.

  • Die Nähe zum Wasser: Es gibt wohl kaum etwas schöneres als neben einem Lagerfeuer am Meer zu sitzen, dabei den Sonnenuntergang zu beobachten, dem Rauschen der Wellen zuzuhören und anschließend unter einem klaren Sternenhimmel im Zelt einzuschlafen.
  • Romantik: Ein Wochenendtrip mit Zelten am Strand eignet sich für frisch verliebte Paare und hoffnungslose Romantiker, denen das Hotel zu langweilig ist oder die einfach Lust haben, mal etwas neues auszuprobieren. Wenn das Wetter mitspielt kann man den Trip mit gemeinsamem Bootfahren, oder Wandern kombinieren.
  • Klima: Wenn es während des Sommers heiß wird, Sie aber dennoch campen wollen, ist es am Strand am angenehmsten. Die kühle Meeresluft sowie die stetig leichte Briese am Meer machen höhere Temperaturen besser ertragbar.

Ist Zelten am Strand erlaubt? Informieren Sie sich!

Bevor Sie sich ans packen machen sollten Sie sich darüber informieren, an welchen Stränden das Zelten erlaubt ist. Wenn Sie wissen wollen, in welchen Bundesländern das Übernachten am Strand erlaubt ist können Sie sich an die jeweils zuständige Behörde oder die Touristeninformationen vor Ort wenden.

Wenn Sie auf einem Privaten Strandabschnitt zelten wollen, müssen Sie zuvor die Erlaubnis des Besitzers einholen.

Falls Sie Ihr Zelt am Strand aufbauen ohne eine Genehmigung dafür zu haben und  beim erwischt werden, droht Ihnen schlimmstenfalls ein Bußgeld von bis zu 5000€.

Suchen Sie sich einen geeigneten Platz

Das wohl faszinierendste am Zelten am Strand stellt die spezielle Landschaft dar. Diese wird allerdings nicht nur von Campern sondern auch von Hobbysportlern, Spaziergängern und Sonnenanbetern geschätzt.

Damit Sie nicht gestört werden und Ihr Zelt sicher steht, sollten Sie dieses nicht am erstbesten Platz aufstellen. Nehmen Sie sich stattdessen ausreichend Zeit für die Wahl des Lagerplatzes und nehmen Sie den Strand gründlich in Augenschein.

Statt einen exponierten Platz Mitten am Strand zu wählen, empfehlen wir Ihnen sich eher am Rand niederzulassen. Am besten eignet sich ein Lagerplatz in den Dünen. So sind Sie vor Wind, Sonne und Feuchtigkeit geschützt.

Falls Sie näher am Wasser zelten wollen, sollten Sie die Gezeiten berücksichtigen und einen ausreichenden Sicherheitsabstand einhalten.

Das müssen Sie beim Zelten am Strand beachten

  • Auch wenn es schön ist, den Sand unter den Füßen zu spüren möchten Sie diesen bestimmt nicht in Ihrem Schlafsack haben. Achten Sie darauf, dass Sie vor dem betreten des Zeltes Ihre Kleidung ausschütteln und Ihre Füße von Sand befreien.
  • Errichten Sie einen Windschutz. Ein Windschutz ist nicht nur praktisch, weil er verhindert, dass Sand ins Zelt gerät, sondern sorgt auch für eine angenehmere Geräuschkulisse beim Schlafen.
  • Spannen Sie Ihr Zelt gut ab. Damit Ihr Zelt nicht von einer Windböe erfasst und weggetragen wird, müssen Sie es gut sichern. Verwenden Sie hierzu am besten Sandheringe. Diese haben eine spezielle Form und bieten ausreichend Halt im Sand.
  • Checken Sie vor Ihrem Campingtrip den Wetterbericht. Wenn ein Gewitter oder ein Sturm vorhergesagt wird, sollten Sie Ihr Vorhaben verschieben.

Die richtige Ausrüstung zum Zelten am Strand

Ausrüstungsgegenstände die beim Campen am Strand nicht fehlen dürfen:

  • Ziplock Tüten: Damit Ihr Handy, Ihre Kamera oder andere technische Geräte nicht durch den Sand oder die Feuchtigkeit beschädigt werden, können Sie diese in Ziplocktüten verstauen.
  • Mülltüten: Denken Sie an die Natur und entfernen Sie Ihren Müll bevor Sie wieder aufbrechen.
  • Sonnencreme: Nehmen Sie eine Sonnenschutzcreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor mit. Auch wenn es nicht so warm sein sollte und der Himmel bedeckt ist, besteht das Risiko eines Sonnenbrandes, da dass Wasser die Sonnenstrahlen reflektiert.
  • Handtücher: Handtücher dürfen beim Camping am Strand nicht fehlen. Insbesondere wenn Sie vorhaben schwimmen zu gehen, sollten Sie ein Handtuch mehr mitnehmen als üblich.
  • Bekleidung: Auch wenn es tagsüber warm sein sollte, empfehlen wir Ihnen an warme Bekleidung zu denken, wenn Sie Ihr Zelt am Stand aufschlagen. Spätestens wenn die Sonne untergeht kann es schnell unangenehm frisch werden.
  • Campingkocher mit Windschutz: Wenn Sie sich morgens einen Kaffee zubereiten oder anderswertig kochen wollen, sollten Sie einen Campingkocher mit einem geeigneten Windschutz mitnehmen. So können Sie auch dann kochen, wenn eine etwas stärkere Briese weht.
  • Zelt: Zum Campen am Strand eignet sich ein sommerliches Zelt am besten. Dieses sollte über ausreichend Lüftungsöffnungen verfügen, damit es im Zelt nicht zu warm wird. Ein Regenschutz hindert die Feuchtigkeit daran, ins Zelt zu gelangen.
  • Isomatte: Auch wenn es gemütlicher ist, auf Sand zu schlafen, als beispielsweise auf felsigem Untergrund, gehört eine Isomatte zur Standardausrüstung beim Zelten am Strand. Um vor der nachts aufkommenden Kälte geschützt zu sein, sollten Sie ein Modell mit einem hohen R-Wert wählen.

Quellen und weitere Informationen

  • Bilder: Pixabay.com

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