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Cam­ping mit Kanu oder Kajak

Es gibt nur aus­ge­spro­chen wenige Cam­ping-Metho­den, die an das unver­gleich­li­che Erleb­nis beim Cam­ping mit dem Kanu oder dem Kajak her­an­kom­men. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie mit Ihrem Kanu durch die Seen Skan­di­na­vi­ens pad­deln und Ihr Nacht­la­ger auf einer der vie­len Inseln auf­schla­gen oder ob Sie sich von der Strö­mung eines Flus­ses trei­ben las­sen. Wenn Sie auf den Geschmack gekom­men sind und das Cam­ping mit Kanu auch ein­mal aus­pro­bie­ren wol­len sind Sie hier genau rich­tig! In die­sem Arti­kel ver­ra­ten Ihnen alles was Sie zum Thema wis­sen müs­sen.

Camping mit Kanu oder Kajak

Cam­ping mit Kanu oder Kajak – was ist das eigent­lich?

Es ist wahr­schein­lich offen­sicht­lich, dass man bei die­ser Form des Cam­pings ein Kanu oder ein Kajak benutzt, um damit von Lager­platz zu Lager­platz zu gelan­gen. Es han­delt sich also mehr oder weni­ger um einen Road­t­rip bei dem man statt eines Autos ein Kajak oder eben ein Kanu benutzt und sich nicht auf der Straße, son­dern auf dem Was­ser fort­be­wegt. Beson­ders reiz­voll am Cam­ping mit dem Kanu oder dem Kajak ist die Tat­sa­che, dass man dabei an viele unbe­rührte Stel­len gelangt und die Natur auf eine ganz beson­dere Art ken­nen­lernt. Dar­über hin­aus bie­ten sowohl Kajaks als auch Kanus einen weit­aus grö­ße­ren Stau­raum als bei­spiels­weise ein Ruck­sack beim Wan­dern So sind Sie dazu in der Lage, Vor­räte und Equip­ment für mehr­wö­chige Aus­flüge in die Natur zu trans­por­tie­ren, ohne diese her­um­tra­gen zu müs­sen.

Die Unter­schiede zwi­schen Kajak- und Kanu-Cam­ping

Bevor Sie Ihre Sachen zusam­men­pa­cken und sich auf den Weg zum Was­ser machen, soll­ten Sie sich über­le­gen, wel­ches Fort­be­we­gungs­mit­tel bes­ser für Ihr Vor­ha­ben geeig­net ist.

Den wohl größ­ten Unter­schied zwi­schen dem Cam­ping mit einem Kanu und dem Cam­ping mit einem Kajak stellt deren Bau­art dar. Wäh­rend ein Kanu nach oben hin offen sind und man leicht erhöht auf Bän­ken sitzt, sind Kajaks eher geschlos­sen. Beim Kajak­fah­ren sitzt man quasi direkt über der Was­ser­ober­flä­che und nutzt ein zwei­tei­li­ges Pad­del statt eines ein­tei­li­gen. Deut­lich inter­es­san­ter ist aller­dings der Stau­raum. Kanus ver­fü­gen in der Regel über mehr Platz, lie­gen bes­ser auf dem Was­ser und las­sen sich ohne große Übung steu­ern. Aus die­sem Grund ist das Zel­ten mit Kanu ins­be­son­dere für Anfän­ger geeig­net, die Ihr Kind oder Ihren Hund mit­neh­men wol­len. Sie müs­sen sich jedoch dar­über im Kla­ren sein, dass Ihre Gepäck­stü­cke Bau­art­be­dingt nicht vor Regen und Nässe geschützt sind. Damit Ihre Aus­rüs­tung den­noch tro­cken bleibt, emp­feh­len wir Ihnen diese mit einer Plane oder Was­ser­dich­ten Gepäck­stü­cken zu schüt­zen.

Kajaks bie­ten weni­ger Stau­raum als Kanus. Dafür ist die Aus­rüs­tung aller­dings sicher vor Feuch­tig­keit und muss nicht unbe­dingt extra geschützt wer­den.  Obwohl Kajaks etwas wack­li­ger sind und das Hand­ling gewöh­nungs­be­dürf­tig ist, sind sie deut­lich robus­ter, schnel­ler und auch wen­di­ger als Kanus.

Camping mit Kajak oder Kanu

Tipps für das Cam­ping mit dem Kajak und dem Kanu

Vor­be­rei­tung ist auch beim Cam­ping mit dem Kanu die halbe Miete. Im fol­gen­den Abschnitt erfah­ren Sie, was Sie bei der Pla­nung beach­ten müs­sen und wel­che Sicher­heits­vor­keh­run­gen Sie tref­fen soll­ten, damit Ihnen Ihr Cam­ping­trip in guter Erin­ne­rung bleibt.

Pla­nung

  • Bevor es los­ge­hen kann, soll­ten Sie sich für eine geeig­nete Route ent­schei­den. Wenn Sie diese nicht selbst fest­le­gen wol­len, kön­nen Sie sich alter­na­tiv auch eine Route aus dem Inter­net her­aus­su­chen. Zudem haben die meis­ten Ver­lei­her von Kajaks oder Kanus fest­ge­legte Rou­ten im Pro­gramm, die sie ihren Kun­den emp­feh­len.
  • Wenn es sich um Ihren ers­ten Cam­ping­trip die­ser Art han­delt und/oder Sie noch keine Erfah­run­gen im Umgang mit dem Kanu/Kajak haben, soll­ten Sie eine ein­fa­che Route mit ruhi­gen Gewäs­sern wäh­len.
  • Behal­ten Sie den Wet­ter­be­richt im Auge! Für Ihre Tour soll­ten die Wet­ter­be­din­gun­gen so gut wie mög­lich sein.
  • Las­sen Sie es ruhig ange­hen. Um her­aus­zu­fin­den ob Kajak­cam­ping das rich­tige für Sie ist, genügt ein ver­län­ger­tes Wochen­ende.
  • Aus logis­ti­schen und orga­ni­sa­to­ri­schen Grün­den soll­ten Sie sich nach Mög­lich­keit für eine Tour ent­schei­den, bei der der Aus­gangs- und End­punkt iden­tisch sind.
  • Den­ken Sie außer­dem dar­über nach wel­che Fak­to­ren Ihnen dar­über hin­aus wich­tig sind. Wol­len Sie die Zeit über­wie­gend auf dem Was­ser oder auf dem Zelt­platz ver­brin­gen, wol­len Sie Angeln oder wol­len Sie ande­ren Out­door­ak­ti­vi­tä­ten nach­ge­hen?

Packen Sie Ihre Aus­rüs­tung

Die Aus­rüs­tung, die Sie für eine Cam­ping­tour mit dem Kajak benö­ti­gen unter­schei­det sich nicht groß­ar­tig von der, die Sie für einen „nor­ma­len“ Cam­ping­trip benö­ti­gen. Wich­tig ist, dass Sie Ihre Aus­rüs­tung was­ser­dicht ver­pa­cken. Ins­be­son­dere Ihre tech­ni­schen Geräte soll­ten was­ser­dicht ver­wahrt wer­den. Den­ken Sie außer­dem an Ret­tungs­wes­ten und aktu­el­les Kar­ten­ma­te­rial der Region, in der Sie unter­wegs sein wer­den. Um nicht vom Wet­ter über­rascht zu wer­den, emp­feh­len wir Ihnen auch bei Son­nen­schein Regen­feste und warme Klei­dung sowie aus­rei­chend Anzieh­sa­chen zum Wech­seln mit­zu­neh­men.

Das Boot/Kanu rich­tig bela­den

Wenn Sie eine Cam­ping­tour mit dem Kanu oder dem Kajak geplant haben, soll­ten Sie Ihre Aus­rüs­tung mit Sys­tem unter­brin­gen. Damit Sie alles was Sie benö­ti­gen immer zur Hand haben, emp­feh­len wir Ihnen, Ihre Aus­rüs­tung zu kate­go­ri­sie­ren und ent­spre­chend zusam­men­zu­pa­cken. Dabei soll­ten Sie dar­auf ach­ten, dass Ihr Handy, ein Erste-Hilfe-Set sowie Navi­ga­ti­ons­ma­te­rial und Pro­vi­ant wäh­rend der Fahrt immer erreich­bar sind. Infor­mie­ren Sie sich über das Maxi­male Lade­ge­wicht, um das Kanu/Kajak nicht zu über­la­den und ver­tei­len Sie Ihr Gepäck gleich­mä­ßig. So lässt sich ein Ungleich­ge­wicht und ein damit ein­her­ge­hend schlech­tes Hand­ling ver­hin­dern.

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