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Die rich­tige Ernäh­rung beim Cam­pen – Tipps zum Kochen beim Zel­ten

Wenn Sie einen Cam­ping­trip pla­nen, müs­sen Sie dazu in der Lage sein, sich Ihr Essen in der freien Natur selbst zuzu­be­rei­ten. Damit dabei nichts schief geht haben wir uns für Sie mit dem Thema „Kochen beim Zel­ten“ aus­ein­an­der­ge­setzt. Die Zube­rei­tung einer lecke­ren und ener­gie­rei­chen Mahl­zeit beim Zel­ten und Cam­pen erfor­dert eini­ges an Impro­vi­sa­ti­ons­ta­lent, Krea­ti­vi­tät und Geschick. Die Zei­ten, in denen man sich wäh­rend eines Cam­ping­aus­flugs vor­nehm­lich von Ener­gie­rie­geln und Ravioli ernährt hat, sind glück­li­cher­weise vor­bei. Was Sie beach­ten müs­sen, wenn Sie beim Cam­ping kochen wol­len und wei­tere inter­es­sante Infor­ma­tio­nen rund um das Thema „Ernäh­rung beim Cam­pen“ erhal­ten Sie in die­sem Arti­kel.

Kochen beim Zelten Tipps und Tricks

Ernäh­rung beim Cam­pen – Dar­auf kommt es an!

Wenn Sie eine Expe­di­tion durch die Ant­ark­tis pla­nen oder sich in einer Sur­vi­val­si­tua­tion befin­den geht es im Wesent­li­chen nur darum, dass Sie aus­rei­chend Kalo­rien zu sich neh­men, um beim Wan­dern nicht schlapp zu machen. Bei allen ande­ren Out­door­ak­ti­vi­tä­ten sollte Ihre Ver­pfle­gung dar­über hin­aus fol­gende Eigen­schaf­ten mit sich brin­gen.

Sät­ti­gung

Wenn Sie beim Cam­ping kochen, soll­ten Sie nach dem Essen auch wirk­lich gesät­tigt und zufrie­den sein. Es gibt wohl kaum etwas schlim­me­res als mit einem knur­ren­den Magen zu wan­dern. Zudem hilft Ihnen eine sät­ti­gende Mahl­zeit am Abend dabei, Ihre Kör­per­tem­pe­ra­tur wäh­rend der Nacht zu hal­ten und schnel­ler ein­zu­schla­fen. Stel­len Sie daher sicher, dass Sie immer aus­rei­chend große Por­tio­nen zube­rei­ten.

 

Geschmack

Viele Out­doo­r­en­thu­si­as­ten sind so sehr dar­auf bedacht, leicht zu packen, dass Sie dabei den Geschmack Ihrer Mahl­zeit ver­nach­läs­si­gen. Sie soll­ten jedoch nicht ver­ges­sen, dass die Aus­sicht auf ein lecke­res Abend­brot am Lager­feuer eine stark moti­vie­rende Wir­kung haben kann. Um die typi­sche Out­door­nah­rung aus der Dose geschmack­lich auf­zu­pep­pen eig­nen sich bei­spiels­weise Gewürze und fri­sches Gemüse.

Zube­rei­tungs­art

Die wenigs­ten wer­den nach einem lan­gen und anstren­gen­den Tag auf dem Trail noch die nötige Muße haben, um ein anspruchs­vol­les drei Gänge Menü zuzu­be­rei­ten. Dies würde nicht nur unnö­tig Zeit in Anspruch neh­men, son­dern sich mit nur einer Pfanne auch schwer rea­li­sie­ren las­sen. Pla­nen Sie Ihre Cam­ping­mahl­zei­ten daher so ein­fach wie mög­lich. Wenn Sie auf­wen­di­gere Gerichte pla­nen und/oder für meh­rere Per­so­nen kochen müs­sen, soll­ten Sie sich einen Mehr­flam­mi­gen Cam­ping­ko­cher kau­fen.

Gewicht und Pack­maß

Ins­be­son­dere wenn Sie eine mehr­tä­gige Wan­de­rung geplant haben, spie­len sowohl das Pack­maß als auch das Gewicht Ihres Pro­vi­ants eine Rolle. Im Rah­men Ihrer Pla­nung soll­ten Sie her­aus­fin­den, ob es even­tu­ell unter­wegs die Mög­lich­keit gibt, den Pro­vi­ant auf­zu­sto­cken. Am wenigs­ten Gewicht und brin­gen Instant­ge­richte mit sich.

Abwechs­lung

Um einem Nähr­stoff­man­gel bei län­ge­ren Tou­ren vor­zu­beu­gen soll­ten Sie sich so abwechs­lungs­reich wie mög­lich ernäh­ren.

Kalo­rien­dichte

Je höher die Kalo­rien­dichte einer Mahl­zeit ist, desto weni­ger müs­sen Sie davon essen um satt zu wer­den. Wenn Sie beim Cam­pen kochen wol­len soll­ten Sie den erhöh­ten Kalo­rien­be­darf berück­sich­ti­gen. Da die­ser je nach Geschlecht, Alter, Akti­vi­täts­le­vel und kör­per­li­cher Ver­fas­sung stark dif­fe­ren­zie­ren kann, soll­ten Sie Ihren indi­vi­du­el­len Kalo­rien­be­darf berech­nen bevor Sie auf­bre­chen.

Nähr­werte

Damit Sie leis­tungs­fä­hig und gesund blei­ben soll­ten Sie sich auch beim Cam­ping aus­ge­wo­gen ernäh­ren und dar­auf ach­ten, dass Ihre Mahl­zeit alle Nähr­stoffe ent­hält, die der Mensch­li­che Kör­per benö­tigt. Um zwi­schen­zeit­li­che „Eng­pässe“ zu über­brü­cken kön­nen Sie auf ent­spre­chende Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­tel zurück­grei­fen.

Koch­dauer

Damit die Zube­rei­tung Ihrer Mahl­zeit nicht zu lange dau­ert und Sie mög­lichst wenig Brenn­stoff ver­brau­chen, soll­ten Sie beim Ein­kau­fen auf die Koch­dauer ach­ten. Am schnells­ten las­sen sich selbst­ver­ständ­lich Fer­tig­sup­pen oder andere Instant­ge­richte zube­rei­ten.

Kochen beim Zel­ten / Cam­pen – Tipps und Tricks

Fol­gende Tipps fürs Kochen beim Zel­ten haben wir für Sie zusam­men­ge­tra­gen: 

  • Pla­nen Sie Ihre Mahl­zei­ten im Vor­aus. So müs­sen Sie sich unter­wegs keine Gedan­ken dar­über machen und neh­men weder zu viel noch zu wenig Pro­vi­ant mit.
  • Neh­men Sie aus­rei­chend Alu­fo­lie mit. Diese kön­nen Sie ver­wen­den, um Mahl­zei­ten warm zu hal­ten und/oder vor Insek­ten zu schüt­zen. Außer­dem kön­nen Sie Alu­fo­lie benut­zen, um Fisch und Gemüse in der Glut Ihres Lager­feu­ers zu garen.
  • Ver­stauen Sie Ihren Pro­vi­ant so, dass er sicher vor Insek­ten und ande­ren Tie­ren ist. Ins­be­son­dere in Gebie­ten, in denen es Bären gibt, soll­ten Sie bei der Auf­be­wah­rung von Lebens­mit­teln gewisse Sicher­heits­re­geln ein­hal­ten, um unan­ge­nehme Zwi­schen­fälle zu ver­mei­den.
  • Beim Cam­pen hat man in den sel­tens­ten Fäl­len eine Arbeits­flä­che. Schnei­den Sie Gemüse und Fleisch zurecht, bevor Sie auf­bre­chen. So erspa­ren Sie sich Zeit und Arbeit. Das so vor­be­rei­tete Essen kön­nen Sie fer­tig por­tio­niert in Plas­tik­tü­ten trans­por­tie­ren.
  • Bevor es los­geht soll­ten Sie Ihren Cam­ping­ko­cher auf seine Funk­ti­ons­tüch­tig­keit hin über­prü­fen und aus­rei­chend Brenn­stoff ein­pa­cken.
  • Leere Plas­tik­fla­schen sind gut geeig­net, um damit Reis, Mehl, Öl oder Nudeln zu trans­por­tie­ren. Ihre Lebens­mit­tel sind so gut geschützt und Sie ver­mei­den ein Chaos in Ihrem Ruck­sack.
  • Nach­dem Sie mit dem Kochen fer­tig sind, kön­nen Sie die Rest­wärme Ihres Lager­feu­ers nut­zen, um damit Was­ser zum abwa­schen Ihres Geschirrs zu erhit­zen.
  • Wenn Sie beim Zel­ten kochen wol­len soll­ten Sie aus­schließ­lich Cam­ping­ge­schirr mit­neh­men, dass Sie auch wirk­lich benö­ti­gen. So ist gewähr­leis­tet, dass Sie kein unnö­ti­ges Gewicht mit sich her­um­tra­gen und platz­spa­rend packen kön­nen.
  • Benut­zen Sie immer einen Deckel, wenn Sie beim Zel­ten kochen. Dies ver­rin­gert nicht nur die Koch­zeit, son­dern hält außer­dem Insek­ten fern.
  • Bevor Sie Ihr Koch­ge­schirr über das Lager­feuer hän­gen, kön­nen Sie flüs­sige Seife auf der Außen­seite auf­tra­gen. So bekom­men Sie Ihr Geschirr anschlie­ßend schnel­ler sau­ber.
  • Stel­len Sie sicher, dass sich keine brenn­ba­ren Flüs­sig­kei­ten in der Nähe des Feu­ers befin­den, wenn Sie kochen.
  • Neh­men Sie tief­ge­kühl­tes Fleisch mit. Die­ses kann tags­über lang­sam auf­tauen und ist abends bereit, um gebra­ten zu wer­den.
  • Tei­len Sie sich Ihren Pro­vi­ant gut ein. Nur so ist sicher­ge­stellt, dass Ihre Vor­räte bis zum Ende Ihrer Tour aus­rei­chen.
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