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Kopf­lampe – Die rich­tige Stirn­lampe fürs Cam­ping

Wenn man nach Son­nen­un­ter­gang an sei­nem Zelt­platz ankommt und dazu gezwun­gen ist, das Zelt bei Dun­kel­heit auf­zu­bauen, ist eine Kopf­lampe (auch Strin­lampe genannt) viel Wert. So haben Sie dort wo Sie es benö­ti­gen immer aus­rei­chend Licht und kön­nen mit bei­den Hän­den arbei­ten, ohne in einer eine Taschen­lampe hal­ten zu müs­sen oder auf eine andere Per­son ange­wie­sen zu sein. Auch dar­über hin­aus gibt es viele Situa­tio­nen, in denen sich der Kauf einer Kopf­lampe bezahlt macht. Schließ­lich gehö­ren Kopf­lam­pen nicht nur bei Höh­len­for­schern zur abso­lu­ten Grund­aus­stat­tung. Auch wenn Sie im Dun­keln jog­gen gehen, in der Abend­däm­me­rung angeln oder wäh­rend des Herbsts noch nach Fei­er­abend im Gar­ten arbei­ten wol­len, eine Kopf­lampe ist in vie­len Situa­tio­nen nütz­lich. Die Aus­wahl an unter­schied­li­chen Kopf­lam­pen ist aller­dings sehr groß, so dass es schwie­rig sein kann sich einen Über­blick zu ver­schaf­fen. Um Ihnen die Kauf­ent­schei­dung etwas zu ver­ein­fa­chen haben wir uns für Sie mit dem Thema „Kopf­lam­pen“ aus­ein­an­der­ge­setzt.

Kopflampe Stirnlampe

Die Vor­teile einer Kopf­lampe

Diese Vor­teile hat die Benut­zung einer Kopf­lampe gegen­über der Ver­wen­dung einer her­kömm­li­chen Taschen­lampe:

  • Freie Hände: Der größte Vor­teil gegen­über einer Taschen­lampe stellt die Tat­sa­che dar, dass Sie mit einer Kopf­lampe beide Hände zur Ver­fü­gung haben. Dies ist ins­be­son­dere dann prak­tisch, wenn Sie Ihre Hände zum arbei­ten benö­ti­gen.
  • Pack­maß: Auch wenn Sie nicht getra­gen wer­den neh­men Kopf­lam­pen wenig Platz im Gepäck weg. Dar­über hin­aus sind die meis­ten Kopf­lam­pen so leicht, dass Sie im wahrs­ten Sinne des Wor­tes kaum ins Gewicht fal­len, wenn Sie dar­auf ange­wie­sen sind, Ihr Rei­se­ge­päck so gering wie mög­lich zu hal­ten.
  • Reich­weite: Sofern es sich nicht um ein bil­li­ges Modell aus China han­delt, ver­fü­gen die meis­ten „ver­nünf­ti­gen“ Kopf­lam­pen über eine beein­dru­ckende Reich­weite. So haben Sie immer aus­rei­chend Licht zur Ver­fü­gung, um Feu­er­holz zu sam­meln, den auf den Boden gefal­le­nen Schrau­ben­zie­her zu fin­den oder um sich zu ori­en­tie­ren.
  • Lang­le­big­keit: Kopf­lam­pen sind für den Out­door­ein­satz gemacht und somit beson­ders robust. Wenn Sie sich eine Kopf­lampe anschaf­fen wol­len, soll­ten Sie immer dar­auf ach­ten, dass diese Was­ser­dicht ist und ein Stoß­fes­tes Gehäuse hat. So kön­nen Sie sich sicher sein, dass Ihre Kopf­lampe Sie auch unter här­tes­ten Bedin­gun­gen nicht im Stich lässt.

Wor­auf sollte Ich beim Kauf einer Strin­lampe ach­ten?

Wenn Sie vor­ha­ben, sich eine Kopf­lampe zu kau­fen, sollte diese zu Ihren Bedürf­nis­sen pas­sen.

Dabei kommt es auf unter­schied­li­che Fak­to­ren an.

Wel­che das sind und was es noch zu beach­ten gibt, wenn Sie sich eine Kopf­lampe kau­fen wol­len ver­ra­ten wir Ihnen im fol­gen­den Abschnitt.

Akti­vi­tät

Die meis­ten Her­stel­ler pro­du­zie­ren und ver­trei­ben Kopf­lam­pen für unter­schied­li­che Ein­satz­zwe­cke.

Damit Sie ein Modell fin­den, dass zu Ihnen passt, soll­ten Sie sich vor dem Kauf Gedan­ken über den zukünf­ti­gen Ein­satz­zweck machen.

Dabei kom­men unter ande­rem fol­gende Akti­vi­tä­ten in Frage:

  • Klet­tern: Beim Klet­tern kommt es dar­auf an, dass die Kopf­lampe mög­lichst hell und weit leuch­tet.
  • Jog­gen: Jog­ger soll­ten auf eine gut­sit­zende, leichte und helle Kopf­lampe zurück­grei­fen.
  • Trek­king: Als Trek­ker brau­chen Sie eine leichte Kopf­lampe mit einer hohen Bat­te­rie­lauf­zeit.
  • Cam­ping: Beim cam­pen sind robuste Kopf­lam­pen von Vor­teil, die das Licht breit streuen.

Gewicht

Strin­lam­pen wer­den in ver­schie­de­nen Grö­ßen und For­men her­ge­stellt. Ins­be­son­dere wenn Sie vor­ha­ben, die Kopf­lampe bei sport­li­chen Akti­vi­tä­ten oder gene­rell über einen län­ge­ren Zeit­raum zu tra­gen, spielt das Gewicht eine erheb­li­che Rolle.

Damit Sie von Ihrer Kopf­lampe nicht gestört wer­den, emp­feh­len wir Ihnen beim Kauf auf das Gewicht zu ach­ten.

Dies mag zunächst uner­heb­lich klin­gen. Sie müs­sen jedoch beden­ken, dass eine schwere Kopf­lampe beim Ren­nen oder ande­ren Bewe­gungs­in­ten­si­ven Akti­vi­tä­ten jeder Ihrer Bewe­gun­gen folgt, dabei auf und ab wippt und somit schnell zu einer Belas­tung wird. Eine leichte Kopf­lampe sollte nicht mehr als 100 Gramm wie­gen.

Pass­ge­nau­ig­keit

Die Ver­wen­dung einer Kopf­lampe macht nur dann Sinn, wenn diese gut passt. Eine Kopf­lampe, die umher­rutscht, scheu­ert oder zu eng ist führt frü­her oder spä­ter unwei­ger­lich zu Ärger und Miss­mut.

Um für eine mög­lichst gute, aus­ge­gli­chene Pass­form zu sor­gen, ist das Bat­te­rie­fach bei eini­gen Kopf­lam­pen auf der Rück­seite ange­bracht. So ist sowohl eine bes­sere Gewichts­ver­tei­lung als auch ein erhöh­ter Kom­fort gewähr­leis­tet.

Damit Ihnen Ihre zukünf­tige Kopf­lampe passt, soll­ten Sie diese nach Mög­lich­keit pro­be­tra­gen und dar­auf ach­ten, dass sie sich ver­stel­len lässt.

Ener­gie­ver­sor­gung

Die meis­ten Kopf­lam­pen lau­fen mit han­dels­üb­li­chen Ein­weg­bat­te­rien in den gän­gi­gen Grö­ßen. Dies ist zwar nicht unbe­dingt nach­hal­tig, macht die Ener­gie­ver­sor­gung aller­dings rela­tiv sim­pel.

Damit Sie nicht im wahrs­ten Sinne des Wor­tes im Dun­keln ste­hen, soll­ten Sie dar­auf ach­ten, dass Sie immer aus­rei­chend Ersatz­bat­te­rien für Ihre Kopf­lampe mit sich füh­ren.

Deut­lich umwelt­freund­li­cher sind wie­der­auf­lad­bare Akkus. Diese sind zwar auch etwas teu­rer, hal­ten dafür aber auch deut­lich län­ger und las­sen sich sogar im freien auf­la­den, wenn Sie ein Solar­pa­nel haben. Aller­dings müs­sen Akkus auch gepflegt und regel­mä­ßig gela­den wer­den, um nicht an Lauf­leis­tung zu ver­lie­ren oder gar kom­plett unbrauch­bar zu wer­den.

Einige Kopf­lam­pen las­sen sich über einen USB-Anschluss mit Strom ver­sor­gen. Sol­che Kopf­lam­pen sind prak­tisch, wenn Sie sich häu­fig im Aus­land auf­hal­ten.

So benö­ti­gen Sie zur Strom­ver­sor­gung kein Ver­bin­dungs­stück, son­dern kön­nen Ihre Lampe ein­fach mit Ihrem Lap­top oder einer Power-Bank auf­la­den.

Bat­te­rie­lauf­zeit

Die Bat­te­rie­lauf­zeit ist ein Kauf­kri­te­rium, dass Sie beson­ders dann berück­sich­ti­gen müs­sen, wenn Sie vor­ha­ben, die Kopf­lampe über einen län­ge­ren Zeit­raum hin­weg ein­zu­set­zen.

Die meis­ten Her­stel­ler von Kopf­lam­pen stel­len Infor­ma­tio­nen über die Bat­te­rie­lauf­zeit Ihrer Pro­dukte zur Ver­fü­gung.

Diese bezieht sich in der Regel auf die maxi­male Lauf­leis­tung bei gerings­ter Licht­stärke.

Wenn Sie vor­ha­ben, eine Kopf­lampe zu kau­fen, die über unter­schied­li­che Ein­stel­lungs­mög­lich­kei­ten ver­fügt, soll­ten Sie dies unbe­dingt beden­ken.

Ein­stel­lungs­mög­lich­kei­ten der Stirn­lampe

Wenn Sie Ihre Kopf­lampe nicht nur an- und aus­schal­ten wol­len, emp­feh­len wir Ihnen ein Modell zu wäh­len, bei dem sich dar­über hin­aus die Leucht­kraft und even­tu­ell sogar die Beleuch­tungs­farbe ein­stel­len lässt.

Hierzu müs­sen Sie in den meis­ten Fäl­len noch nicht ein­mal einen Auf­preis zah­len. Viele Kopf­lam­pen haben zudem noch einen Stro­bo­skop­mo­dus.

Diese Ein­stel­lungs­mög­lich­kei­ten bei Kopf­lam­pen gibt es:

  • Hohe Hel­lig­keit: Die­ser Modus eig­net sich für Situa­tio­nen, in denen es beson­ders dun­kel ist und in denen Sie ent­spre­chend viel Licht benö­ti­gen. In die­ser Ein­stel­lungs­va­ri­ante ver­brau­chen Kopf­lam­pen beson­ders viel Ener­gie.
  • Mitt­lere Hel­lig­keit: Diese Option gibt es nicht bei allen Model­len. Falls doch reicht sie aber in den meis­ten Fäl­len voll­kom­men aus, um aus­rei­chend zu sehen.
  • Nied­rige Hel­lig­keit: Wenn Sie sich wäh­rend der Däm­me­rung bewe­gen und ein­fach nur ein wenig zusätz­li­ches Licht benö­ti­gen, ist die­ser Modus opti­mal und ver­braucht zudem nur wenig Ener­gie.
  • Rotes Licht: Rotes Licht ist beson­ders ent­spannt für die Augen, da es die Pupil­len nicht dazu zwingt, sich zu ver­en­gen. Somit ist der Rot­licht­mo­dus eine gute Mög­lich­keit um, sich im Dun­keln zu ori­en­tie­ren, ohne eine gewisse Nacht­sicht­fä­hig­keit zu ver­lie­ren.
  • Stro­bo­sko­plicht: Der an eine Disco erin­nernde Strobo Modus ist für den unwahr­schein­li­chen Fall einer Not­fall­si­tua­tio­nen geeig­net und kann ein­ge­setzt wer­den, um einen Angrei­fer zu ver­wir­ren und die Flucht zu ergrei­fen.
  • Flut­licht: Nahezu alle Kopf­lam­pen bie­ten einen soge­nann­ten „Flut­licht­mo­dus“. Dabei wird das Licht nicht gebün­delt, son­dern eher gestreut, so dass sich eine mög­lichst breite Flä­che ableuch­ten lässt. Der Flut­licht­mo­dus ist beson­ders prak­tisch, wenn es darum geht ver­lo­ren­ge­gan­gene Gegen­stände auf dem Boden zu suchen oder arbei­ten am Zelt­platz zu ver­rich­ten.
  • Schein­wer­fer­licht: Die Ver­wen­dung des Schein­wer­fer­lichts ist vor­teil­haft, wenn es darum geht, in die Ferne zu leuch­ten. So kön­nen Sie sich auf die Suche nach ver­miss­ten Per­so­nen bege­ben oder sich ein genaue­res Bild von Ihrer Umge­bung machen.

Was­ser­fes­tig­keit

Wenn Sie vor­ha­ben, Ihre Kopf­lampe auch bei Regen zu benut­zen ist es rat­sam, ein Modell zu kau­fen, dass ent­spre­chend Was­ser­fest ist. Ob und wenn ja wie Was­ser­fest eine Kopf­lampe ist, ver­rät der IPX-Wert. Dabei han­delt es sich um einen Stan­dard-Wert, der die Was­ser­dich­tig­keit von Gerä­ten im All­ge­mei­nen beschreibt. Der IPX-Wert reicht von IPX0 (kein Schutz vor Was­ser) bis IPX9 (Schutz gegen Ein­drin­gen von Was­ser unter Druck).

Lumen

Die Anzahl der Lumen dient als Infor­ma­tion dar­über, wie viel Licht eine Kopf­lampe abgibt. Eine hohe Anzahl an Lumen lässt folg­lich dar­auf schlie­ßen, dass es sich um eine beson­ders helle Kopf­lampe han­delt.

Nichts desto trotz soll­ten Sie beim Kauf einer Kopf­lampe auch auf die Leucht­weite sowie wei­tere Fak­to­ren ach­ten, da Lumen allein nichts über die Leucht­weite oder gar die Qua­li­tät der Kopf­lampe aus­sa­gen.

Erfah­rungs­ge­mäß kann es bezüg­lich der Leucht­weite und der Licht­qua­li­tät erheb­li­che Unter­schiede zwi­schen zwei Kopf­lam­pen geben, obwohl diese den glei­chen Lumen­wert auf­wei­sen.

Leucht­weite der Stirn­lampe

Bei der Wahl einer Kopf­lampe ist nicht nur die Hel­lig­keit ent­schei­dend, son­dern auch die Leucht­weite. Wie weit eine Kopf­lampe leuch­tet wird von den meis­ten Her­stel­lern ange­ge­ben. Dabei kommt es auf eine Kom­bi­na­tion zwi­schen der Hel­lig­keit des Lichts sowie die Bün­de­lungs­fä­hig­keit der ver­wen­de­ten Linse an.

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