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Ruck­sack was­ser­dicht machen – so geht´s

Wenn Sie eine län­gere Wan­de­rung pla­nen ist es nahezu unver­meid­lich, dass Sie frü­her oder spä­ter in einen Regen­schauer gera­ten wer­den. Damit Ihre Hab­se­lig­kei­ten dabei nicht nass- oder gar zer­stört wer­den ist es wich­tig, dass die Dinge in Ihrem Ruck­sack ent­spre­chend geschützt sind. In die­sem Arti­kel ver­ra­ten wir Ihnen, wie Sie Ihren Ruck­sack was­ser­dicht machen- und den Inhalt Ihres Ruck­sacks vor Feuch­tig­keit schüt­zen kön­nen.

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Ruck­sack Was­ser­dicht machen – diese Mög­lich­kei­ten gibt es

Wenn Sie Ihren Ruck­sack was­ser­dicht machen wol­len, gibt es zwei ver­schie­dene Her­an­ge­hens­wei­sen.

Zum einen kön­nen Sie Ihren kom­plet­ten Ruck­sack was­ser­dicht machen, indem Sie einen geeig­ne­ten Regen­schutz über­zie­hen und zum ande­ren kön­nen Sie alle Aus­rüs­tungs­ge­gen­stände ein­zeln vor Feuch­tig­keit schüt­zen.

Im fol­gen­den Abschnitt klä­ren wir Sie über die Vor- und Nach­teile bei­der Optio­nen auf und erklä­ren Ihnen, wie Sie beide mit­ein­an­der kom­bi­nie­ren kön­nen.

Den kom­plet­ten Ruck­sack was­ser­dicht machen

Die meis­ten Wan­de­rer wol­len Ihren gan­zen Ruck­sack was­ser­dicht machen. Hierzu benö­ti­gen Sie eine Was­ser­dichte Hülle, die groß genug ist. Dies mag zunächst nach einer simp­len und ein­fa­chen Auf­gabe klin­gen. Aller­dings gibt es einige Dinge, die Sie beach­ten müs­sen, wenn Sie wol­len, dass Ihr Ruck­sack tat­säch­lich was­ser­dicht ist.

Die größte Schwach­stelle bei die­ser Methode stellt die Außen­hülle an sich dar. Wenn diese ein Loch bekommt, etwa weil Sie an einem Ast hän­gen­blei­ben oder mit dem Ruck­sack an einer Fels­wand ent­lang­schram­men, sind all Ihre Bemü­hun­gen umsonst gewe­sen. Schlimms­ten­falls kann ein unbe­merk­tes Loch dazu füh­ren, dass Ihre gesamte Aus­rüs­tung nass wird und Ihre Bemü­hun­gen umsonst waren.

Dies ist natür­lich nur dann der Fall, wenn es über einen län­ge­ren Zeit­raum beson­ders stark reg­net oder wenn Sie Ihren Ruck­sack mit zum Kanu­fah­ren neh­men. Bei Nie­sel­re­gen hin­ge­gen wird ein klei­nes Loch in der Außen­hülle wohl kaum dazu füh­ren, dass der Inhalt Ihres Ruck­sa­ckes nass wird oder gar beschä­digt wird. Eine Regen­hülle ist die ein­fachste und schnellste Art und Weise, um einen Ruck­sack was­ser­dicht zu machen.

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Den Inhalt des Ruck­sacks Was­ser­dicht machen

Bei die­ser Methode wird nicht der Ruck­sack an sich, son­dern des­sen Inhalt vor Feuch­tig­keit geschützt.

Da jeder Aus­rüs­tungs­ge­gen­stand sepa­rat vor Nässe geschützt wird, han­delt es sich um eine sehr sichere Methode, die Sie ins­be­son­dere dann anwen­den soll­ten, wenn Sie teure Tech­nik mit sich füh­ren und eine Boots­tour pla­nen oder bei hef­ti­gem Regen unter­wegs sind.

Um den Inhalt Ihres Ruck­sacks was­ser­dicht zu machen müs­sen Sie sich jedes(!) Teil Ihrer Aus­rüs­tung vor­neh­men und die­ses ent­spre­chend ver­pa­cken. Dies ist nicht nur zeit­auf­wen­dig, son­dern auch äußerst Mate­ri­al­in­ten­siv

Kom­bi­na­tion bei­der Metho­den

Wie so oft im Leben ist es in den meis­ten Situa­tio­nen am bes­ten, beide Metho­den mit­ein­an­der zu kom­bi­nie­ren. Auf die Pra­xis bezo­gen bedeu­tet dies, dass Sie sich eine Regen­hülle für Ihren Ruck­sack besor­gen soll­ten (viele Modelle ver­fü­gen über eine inte­grierte Regen­hülle, die man bei Bedarf ent­fal­ten kann).  Beson­ders emp­find­li­che Bestand­teile Ihrer Aus­rüs­tung wie bei­spiels­weise Handy, Kamera, Gps etc. soll­ten Sie sepa­rat ver­pa­cken. So kön­nen Sie sich sicher sein, dass Ihr Ruck­sack was­ser­dicht ist und erspa­ren sich unan­ge­nehme Über­ra­schun­gen.

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Ruck­sack was­ser­dicht machen: Vor­ge­hens­wei­sen

Nach­dem wir Ihnen nun einige Metho­den an die Hand gege­ben haben, mit denen Sie Ihren Ruck­sack was­ser­dicht machen kön­nen, möch­ten wir Ihnen im nächs­ten Abschnitt erläu­tern, wie genau Sie dabei vor­ge­hen kön­nen.

Ver­wen­dung einer Regen­hülle

Bei einer Regen­hülle han­delt es sich im Wesent­li­chen um eine große Plas­tik­tüte. Regen­hül­len bestehen meist aus einem beson­ders leich­ten und robus­ten Mate­rial. Wenn Sie den Inhalt Ihres Ruck­sacks mit einer Regen­hülle schüt­zen wol­len emp­fiehlt es sich bereits beim Ruck­sack­kauf ein Modell zu wäh­len, dass über eine inte­grierte Hülle ver­fügt. Alter­na­tiv kön­nen Sie aller­dings auch eine pas­sende Regen­hülle im Out­door­la­den Ihres Ver­trau­ens kau­fen.

Tipp: Ent­schei­den Sie sich nach Mög­lich­keit für eine Regen­hülle in einer auf­fäl­li­gen Farbe. So fin­den Sie Ihren Ruck­sack schnell wie­der und kön­nen zudem bes­ser auf sich auf­merk­sam machen, soll­ten Sie sich in einer Not­si­tua­tion wie­der­fin­den.

Was­ser­dichte Pack­beu­tel – eine kos­ten­in­ten­sive Methode

Wenn Sie über die nöti­gen finan­zi­el­len Mit­tel ver­fü­gen sind was­ser­dichte Pack­beu­tel eine gute Mög­lich­keit, um Ihre Aus­rüs­tung zu schüt­zen.

Pack­beu­tel gibt es von den unter­schied­lichs­ten Her­stel­lern und in vie­len ver­schie­de­nen Grö­ßen, so dass Sie mit Sicher­heit ein pas­sen­des Modell fin­den wer­den. Pack­beu­tel funk­tio­nie­ren höchst zuver­läs­sig und sind deut­lich effi­zi­en­ter als Plas­tik­tü­ten oder Zip-Beu­tel.

Nichts­des­to­trotz soll­ten Sie jeden Pack­beu­tel auf seine Funk­ti­ons­tüch­tig­keit hin über­prü­fen, bevor Sie Ihren Ruck­sack packen.

Wenn Sie eine Wan­de­rung pla­nen, bei der Ihr Ruck­sack aller Wahr­schein­lich­keit nach mit Was­ser in Kon­takt kom­men wird, ist es sinn­voll meh­rere Pack­beu­tel zu kau­fen.

Plas­tik­tü­ten – uni­ver­sell ein­setz­bar und güns­tig

Eine Plas­tik­tüte lässt sich ohne wei­te­res als Regen­hülle für Ihren Ruck­sack ein­set­zen. Je nach Größe Ihres Ruck­sacks kön­nen Sie ent­we­der eine Ein­kaufs­tüte oder einen Müll­beu­tel aus Plas­tik ver­wen­den. Wenn Sie sich für diese güns­tige Form des Regen­schut­zes ent­schlie­ßen, soll­ten Sie aller­dings dar­auf ach­ten, dass das Mate­rial sta­bil genug ist, um einen Regen­schauer zu über­ste­hen. Um auf Num­mer sicher zu gehen, emp­feh­len wir Ihnen zwei Müll­beu­tel zu ver­wen­den.

Gefrier­beu­tel – für kleine Gegen­stände

Gefrier­beu­tel mit einem Zip-Ver­schluss sind ideal um damit klei­nere Aus­rüs­tungs­ge­gen­stände wie Streich­höl­zer, Bar­geld oder Ihr Handy vor Nässe zu bewah­ren. Gefrier­beu­tel sind güns­tig in der Anschaf­fung und in der Regel abso­lut was­ser­dicht. Wie bei allen impro­vi­sier­ten Maß­nah­men soll­ten Sie jedoch auch Gefrier­tü­ten einem Test unter­zie­hen, bevor Sie diese ver­wen­den.

Pan­zer­band – Die All­zweck­waffe

Wirk­lich wich­tige Bestand­teile Ihrer Aus­rüs­tung kön­nen Sie mit Pan­zer­band vor Nässe schüt­zen. Pan­zer­band eig­net sich sowohl als allei­nige aber auch als ergän­zende Maß­nahme um tech­ni­sche Geräte oder ähn­lich emp­find­li­che Aus­rüs­tungs­ge­gen­stände zu schüt­zen. Auch Löcher in der Regen­hülle oder andere Schwach­stel­len las­sen sich mit Pan­zer­band inner­halb kür­zes­ter Zeit und mit wenig Auf­wand was­ser­dicht machen.

Imprä­gnier-Spray und Wachs

Die Ver­wen­dung von Imprä­gnier-Spray und/oder Wachs ist nicht sehr ver­brei­tet, wenn es darum geht einen Ruck­sack was­ser­dicht zu machen. Dies liegt vor allem daran, dass der Ruck­sack im Anschluss an das Pro­ze­dere höchs­tens Feuch­tig­keits­ab­wei­send, nicht aber was­ser­dicht ist. Wäh­rend das Auf­tra­gen eines Imprä­gnier-Sprays ein­fach und schnell erle­digt ist, erfor­dert das Wach­sen ein wenig mehr Übung. Wenn Sie keine böse Über­ra­schung erle­ben wol­len emp­feh­len wir Ihnen sich weder auf das Spray noch auf das Wachs zu ver­las­sen. Als zusätz­li­che Maß­nahme hin­ge­gen kann es sinn­voll sein, den Ruck­sack ent­spre­chend zu behan­deln.

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