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Zelt auf­bauen – wo und wie?

Sie sind Neu­ling im Bereich Cam­ping und fra­gen sich, wo Sie Ihren Lager­platz auf­schla­gen soll­ten und was Sie beim Zelt auf­bauen beach­ten müs­sen? Damit Sie nicht zu viel Zeit mit dem Zelt auf­stel­len ver­schwen­den erklä­ren wir Ihnen, wie Sie dabei am bes­ten vor­ge­hen und wor­auf Sie bei der Wahl des Lager­plat­zes ach­ten müs­sen. Alle Infor­ma­tio­nen zum Thema „Zelt auf­bauen“ fin­den Sie in die­sem Arti­kel.

Zelt aufbauen - wo und wie

Wie baut man ein Zelt auf?

Sie wol­len Ihr Zelt auf­bauen und haben keine Ahnung wie Sie dabei vor­ge­hen sol­len? Bevor wir ins Detail gehen, soll­ten Sie sich dar­über im Kla­ren sein, dass nahezu alle Zelte unter­schied­lich sind. Selbst bei Zel­ten der­sel­ben Bau­art gibt es hin­sicht­lich des Auf­baus ver­schie­dene Vor­ge­hens­wei­sen und Beson­der­hei­ten. Die­ser Arti­kel beschäf­tigt sich in ers­ter Linie mit dem Auf­bau moder­ner Zelte die über einen Flie­gen­schutz, Zelt­stan­gen, sowie eine Trenn­wand im inne­ren ver­fü­gen.

Als Besit­zer eines älte­ren Zel­tes wer­den Sie mit den Tipps unter Umstän­den nicht allzu viel anfan­gen kön­nen. In die­sem Fall emp­feh­len wir Ihnen den­noch, sich unsere Tipps zur Wahl des rich­ti­gen Lager­plat­zes durch­zu­le­sen.

Vor­ge­hens­weise beim Zelt­auf­bau

Packen Sie Ihr Zelt aus

Bevor Sie Ihr Zelt auf­bauen kön­nen, müs­sen Sie die­ses aus­pa­cken. Dabei soll­ten Sie mög­lichst vor­sich­tig sein. Den Inhalt der Trans­port­ta­sche ein­fach über dem Boden aus­zu­kip­pen ist keine beson­ders gute Idee. Klein­teile könn­ten dabei leicht ver­lo­ren- oder kaputt gehen. Beson­dere Vor­sicht ist bei Wind gebo­ten. Damit Ihr Zelt nicht von einer Wind­böe erfasst und weg­ge­tra­gen wird emp­feh­len wir Ihnen eine zweite Per­son hin­zu­zu­zie­hen und/oder einen schwe­ren Gegen­stand als Beschwe­rer zu ver­wen­den.

Sor­tie­ren Sie die Ein­zel­teile

Im nächs­ten Schritt müs­sen Sie die ein­zel­nen Bau­teile her­aus­su­chen. Dabei soll­ten Sie, die Innen­teile des Zel­tes von den äuße­ren sepa­rie­ren. Dies erleich­tert Ihnen den Über­blick beim Zelt auf­bauen zu behal­ten und beschleu­nigt den gesam­ten Pro­zess

Ste­cken Sie die Zelt­stan­gen zusam­men

Zelt­stan­gen sind in der Regel durch eine Gum­mi­schnur mit­ein­an­der ver­bun­den. Diese soll den Zelt­auf­bau erleich­tern und für eine gewisse Sta­bi­li­tät sor­gen.  Ver­bin­den Sie die ein­zel­nen Ele­mente und legen Sie die Stan­gen neben­ein­an­der auf den Boden. So kön­nen Sie die Stan­gen bes­ser aus­ein­an­der­hal­ten und diese bes­ser zuord­nen. Zur Dif­fe­ren­zie­rung Fär­ben einige Zel­t­her­stel­ler Ihre Zelt­stan­gen ein, wäh­rend andere sich ledig­lich durch Ihre Länge von­ein­an­der unter­schei­den.

Legen Sie eine Plane aus

Zelt­bö­den sind oft­mals sehr dünn. Um Sie und Ihr Zelt vor Stei­nen und ande­ren Din­gen auf dem Boden zu schüt­zen emp­fiehlt sich die Ver­wen­dung einer Plane, auf der Sie Ihr Zelt auf­stel­len kön­nen.

Ver­knüp­fen Sie die Zelt­stan­gen mit der Zelt­plane

Machen Sie sich klar, wel­che Stange an wel­che Stelle gehört und ver­bin­den Sie diese anschlie­ßend mit dem Zelt. Je nach Zelt müs­sen Sie die Stan­gen hierzu in die ent­spre­chen­den Öff­nun­gen schie­ben oder mit­hilfe von Haken befes­ti­gen.  Nach­dem Sie die Stan­gen an den dafür vor­ge­se­he­nen Stel­len plat­ziert haben dürfte das Zelt durch die Bie­gung bereits von allein Form anneh­men.

Ver­an­kern Sie das Zelt im Boden

Nach­dem Sie das Zelt soweit auf­ge­baut haben, kön­nen Sie die Heringe dazu ver­wen­den, um es im Boden zu ver­an­kern. Hierzu müs­sen Sie ledig­lich die Metall­ha­ken durch die dafür vor­ge­se­he­nen Laschen füh­ren und diese in Boden­nähe tief in die Erde trei­ben. Ach­ten Sie dar­auf, dass die Spann­schnüre schön straff sind und der Ein­gang des Zelts in die von Ihnen gewünschte Rich­tung zeigt. Bei fes­te­rem Unter­grund raten wir Ihnen zu die­sem Zweck einen Gum­mi­ham­mer oder einen geeig­ne­ten Gegen­stand zu ver­wen­den.

Brin­gen Sie den Regen­schutz an

Wenn Ihr Zelt über eine sepa­rate Regen­hülle ver­fügt kön­nen Sie diese nun anbrin­gen. Bei einer Regen­hülle han­delt es sich im Wesent­li­chen um eine zweite Plane, die über das eigent­li­che Zelt gezo­gen wird und die­ses zusätz­lich vor Feuch­tig­keit schüt­zen soll. Damit die Regen­hülle rich­tig sitzt soll­ten Sie sich an die Her­stel­ler­an­ga­ben hal­ten. Wich­tig ist, dass sich die Öff­nung der Regen­hülle hin­ter­her an der­sel­ben Stelle wie der Zelt­ein­gang befin­det.

Tipp: Hier erfah­ren Sie, wie Sie Ihr Zelt rich­tig lagern nach­dem Sie es auf­ge­baut haben.

All­ge­meine Tipps zum Zelt­auf­bau

Damit das Zelt auf­bauen mög­lichst schnell von stat­ten geht stel­len wir Ihnen im fol­gen­den Abschnitt einige wert­volle Tipps zur Ver­fü­gung.

Bauen Sie die das Zelt im Gar­ten auf

Bevor Sie mit Ihrem neuen Zelt zu Ihrer ers­ten Cam­ping­tour auf­bre­chen, soll­ten Sie die­ses zumin­dest ein­mal auf- und abge­baut haben. Hierzu kön­nen Sie Ihr Zelt je nach Größe ent­we­der in Ihrer Woh­nung; Ihrem Gar­ten oder auch in einem Park auf­bauen. Ein Pro­be­auf­bau hilft Ihnen, her­aus­zu­fin­den ob alle Bau­teile vor­han­den sind und Erfah­run­gen mit dem Zelt zu sam­meln. Nichts ist schlim­mer, als am Lager­platz anzu­kom­men und fest­zu­stel­len, dass Teile feh­len oder beschä­digt sind. Ins­be­son­dere wenn Sie eine mehr­tä­gige Wan­de­rung durch die Wild­nis geplant haben kann ein sol­cher Pro­be­auf­bau über den Erfolg Ihrer Unter­neh­mung ent­schei­den.

Pla­nen Sie aus­rei­chend Zeit für den Auf­bau ein

Damit Sie nicht dazu gezwun­gen sind, Ihr Zelt im Schein Ihrer Taschen­lampe auf­zu­schla­gen soll­ten Sie sich recht­zei­tig nach einem Lager­platz umse­hen. Hier­bei kom­men Ihnen die Erfah­run­gen des Pro­be­auf­baus zugute. So kön­nen Sie ein­schät­zen, wie viel Zeit Sie unge­fähr für den Auf­bau benö­ti­gen und Ihre Tagess­route ent­spre­chend pla­nen.

Zelt aufbauen

Wenn Sie Ihr Zelt auf­stel­len, kann ein Fels­vor­sprung als Regen­schutz die­nen

Zelt auf­schla­gen – fin­den Sie den rich­ti­gen Stand­ort

Bevor Sie Ihr Zelt am nächst­bes­ten Ort auf­schla­gen soll­ten Sie gedank­lich alle Alter­na­ti­ven durch­ge­hen und sich ent­spre­chend Zeit für Ihre Ent­schei­dung neh­men. Schließ­lich soll aus Ihrem Lager­platz ein Zuhause auf Zeit wer­den und es wäre ärger­lich, wenn Ihr Erleb­nis durch den fal­schen Lager­platz getrübt wer­den würde.

Fol­gende Dinge soll­ten Sie bei der Wahl des Zelt­plat­zes beach­ten:

Die Sonne: Damit Sie bei höhe­ren Tem­pe­ra­tu­ren nicht in Ihrem Zelt gegrillt wer­den, soll­ten Sie sich einen Zelt­platz suchen, an dem Ihr Zelt vor direk­ter Son­nen­ein­strah­lung geschützt ist. Bäume oder Fel­sen kön­nen als natür­li­cher Son­nen­schutz die­nen. Wäh­rend der Win­ter­zeit hin­ge­gen ist es emp­feh­lens­wert nach einem mög­lichst expo­nier­ten Ort zu suchen.

Was­ser­zu­gang: Unab­hän­gig davon, ob Sie Ihr Zelt auf einem Cam­ping­platz oder in der Natur auf­bauen wol­len, ist es emp­feh­lens­wert auf einen nahe­ge­le­ge­nen Was­ser­zu­gang zu ach­ten. Beden­ken Sie aller­dings, dass Stille Gewäs­ser wäh­rend des Som­mers eine Brut­stätte für Mos­ki­tos dar­stel­len.

Aus­sicht: Ins­be­son­dere, wenn Sie vor­ha­ben, auch tags­über an Ihrem Cam­ping­platz zu ver­wei­len, soll­ten Sie Ihr Zelt an einem Ort auf­stel­len, an dem Sie eine ent­spre­chend schöne Aus­sicht haben.

Wet­ter­be­din­gun­gen: Wenn Sie bei Regen an Ihrem Zelt­platz ankom­men ist es emp­feh­lens­wert, nach einem Ort zu suchen, an dem Ihr Zelt durch kräf­tige Bäume vor dem Regen geschützt ist. Glei­ches gilt für den Fall, dass Sie bei extre­mem Wind oder Schnee­fall zel­ten gehen.

Unter­grund: Wenn Sie Ihr Zelt auf einem fel­si­gen Unter­grund oder auf einer Schräge auf­stel­len, wer­den Sie aller Wahr­schein­lich­keit nach nicht beson­ders gut schla­fen. Wenn Sie erhol­sam schla­fen wol­len, soll­ten Sie also sicher­stel­len, dass Sie einen Lager­platz mit einem ebe­nen Unter­grund wäh­len, der frei von Wur­zeln und Stei­nen ist.

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