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In der Wüste über­le­ben

Sie haben eine Wan­de­rung durch die Wüste geplant und fra­gen sich, wie Sie dort im Not­fall über­le­ben kön­nen? Wüs­ten sind über­aus lebens­feind­li­che Orte und soll­ten von uner­fah­re­nen Wan­de­rern gemie­den wer­den. Was Sie tun kön­nen, um in der Wüste zu über­le­ben und wel­che Aus­rüs­tung Sie für einen Trip dort­hin mit­neh­men müs­sen ver­ra­ten wir Ihnen in die­sem Arti­kel.

In der Wüste überleben

Tipps zum Über­le­ben in der Wüste

Wenn Sie einige Tipps ken­nen erhöht sich die Wahr­schein­lich­keit, dass Sie In der Wüste über­le­ben. Bei Wüs­ten han­delt es sich um poten­zi­ell gefähr­li­che Regio­nen an denen man als Wan­de­rer schnell in eine Situa­tion gera­ten kann, in der es ums blanke Über­le­ben geht. Damit Sie die Beson­der­hei­ten der Wüste genie­ßen- und gesund wie­der nach­hause zurück­keh­ren kön­nen soll­ten Sie eine Exkur­sion in ent­spre­chende Regio­nen gut vor­be­rei­ten.

Um in der Wüste über­le­ben zu kön­nen gibt es fol­gende Maß­nah­men und Tech­ni­ken:

Neh­men Sie aus­rei­chend Flüs­sig­keit zu sich

In der Wüste wird es tags­über uner­träg­lich warm. Um kei­nen Hitz­schlag zu bekom­men und trotz der Hitze leis­tungs­fä­hig zu blei­ben, müs­sen Sie aus­rei­chend trin­ken. Hören Sie auf Ihren Kör­per und ach­ten Sie auf Anzei­chen für eine begin­nende Dehy­dra­tion. Wenn Sie bemer­ken, dass Ihnen schwind­lig wird, sich Ihr Urin ver­färbt oder Sie sich abge­schla­gen füh­len sind dies die ers­ten Signale dafür, dass Ihr Kör­per drin­gend Was­ser benö­tigt. In diese, Fall soll­ten Sie drin­gend etwas trin­ken oder sich auf die Suche nach einer Was­ser­quelle machen. Beden­ken Sie, dass der mensch­li­che Orga­nis­mus maxi­mal 3 Tage ohne Was­ser über­le­ben kann.

Tipp: Neh­men Sie unbe­dingt einen Trinkruck­sack mit, wenn Sie eine Wan­de­rung in der Wüste geplant haben.

Wäh­len Sie leich­ten Pro­vi­ant

Neh­men Sie nach Mög­lich­keit viel Obst, Gemüse sowie andere leichte Snacks zu sich, wenn Sie in der Wüste über­le­ben wol­len. Ent­spre­chende Lebens­mit­tel ent­hal­ten nicht nur viel Flüs­sig­keit, son­dern auch wert­volle Vit­amine und andere Inhalts­stoffe. Lebens­mit­tel, die viel Salz ent­hal­ten soll­ten Sie ver­mei­den, um dem Kör­per nicht unnö­tig Was­ser zu ent­zie­hen. Auch dar­über hin­aus soll­ten Sie so wenig wie mög­lich essen, um nicht durs­tig zu wer­den.

Neh­men Sie ein Sur­vi­val-Kit mit

Ein Sur­vi­val-Kit gehört bei jedem Trip in die Wüste zur abso­lu­ten Grund­aus­stat­tung. Die­ses sollte neben den übli­chen Aus­rüs­tungs­ge­gen­stän­den unbe­dingt auch Signal­mit­tel, ein GPS-Gerät sowie Ver­bands­ma­te­rial ent­hal­ten. Über­prü­fen Sie, ob Ihr Sur­vi­val-Kit voll­stän­dig ist, bevor Sie sich auf den Weg machen und erset­zen Sie even­tu­ell feh­lende Gegen­stände.

Was­ser fin­den

Als Wan­de­rer soll­ten Sie immer genü­gend Was­ser mit sich füh­ren. Ins­be­son­dere in der Wüste kann Ihr Über­le­ben von Ihren Was­ser­vor­rä­ten abhän­gen. Bei einer Fahrt mit dem Auto ist es in der Regel kein Pro­blem genü­gend Was­ser mit­zu­neh­men. Wenn Sie hin­ge­gen zu Fuß unter­wegs sind, ist es am emp­feh­lens­wer­tes­ten einen aus­rei­chend dimen­sio­nier­ten Trinkruck­sack mit­zu­neh­men. Sollte Ihnen das Was­ser aus­ge­hen, müs­sen Sie sich unver­züg­lich auf die Suche nach einer Was­ser­quelle machen. Hierzu kön­nen Sie Aus­schau nach Vögeln oder ande­ren Tie­ren machen. Auch Pflan­zen die in der Wüste sind ein Hin­weis auf unter­ir­di­sche Was­ser­quel­len oder Oasen.

Schüt­zen Sie sich vor der Sonne

Bei Wol­ken­lo­sem Him­mel wird die Son­nen­ein­strah­lung in der Wüste schnell zu einem Pro­blem. Um vor einem Son­nen­brand geschützt zu sein und nicht mehr zu schwit­zen als nötig soll­ten Sie Ihren Kör­per mit wei­ßen Lei­nen­tü­chern bede­cken. Ein Hut mit einer brei­ten Krempe schützt Ihren Kopf und das Gesicht vor den aggres­si­ven Son­nen­strah­len.

Überleben in der Wüste

Bauen Sie sich eine Not­un­ter­kunft

Wenn Sie sich beim Wan­dern ver­lau­fen haben und auf Ret­tung war­ten, müs­sen Sie sich vor der Sonne schüt­zen. Da es in der Wüste kaum Vege­ta­tion und nur wenige Schat­ten­plätze gibt, ist es am bes­ten hierzu eine Not­un­ter­kunft zu bauen. Wenn Sie kein Tarp oder ähn­lich geeig­ne­tes Mate­rial dabei­ha­ben, soll­ten Sie sich auf die Suche nach Fel­sen oder Höh­len machen.

Bewe­gen Sie sich in der Nacht

Um Ener­gie zu spa­ren, soll­ten Sie ver­su­chen alle anstren­gen­den Akti­vi­tä­ten auf die Zeit nach Son­nen­un­ter­gang zu ver­schie­ben. Sowie die Sonne ver­schwun­den ist wird es in der Wüste sehr kühl. Die nied­ri­gen Tem­pe­ra­tu­ren am Abend und in der Nacht kön­nen Sie sich zunutze machen, wenn Sie gezwun­gen sind, sich zu Fuß auf den Weg in die Zivi­li­sa­tion zu machen oder wenn Sie Repa­ra­tur­ar­bei­ten an Ihrem Fahr­zeug vor­neh­men müs­sen. Ent­spre­chende Vor­ha­ben sind wäh­rend der Nacht deut­lich ange­neh­mer und ener­gie­spa­ren­der.

Behal­ten Sie die Ori­en­tie­rung in der Wüste

Auf­fäl­lige Land­mar­ken wie bei­spiels­weise Bäume oder Fels­for­ma­tio­nen gibt es in der Wüste nur äußerst sel­ten. Ins­be­son­dere uner­fah­rene Wan­de­rer tun sich mit der Ori­en­tie­rung daher oft­mals schwer. Damit Sie in einer Not­si­tua­tion dazu in der Lage sind, Ihre eigene Route nach zu ver­fol­gen emp­feh­len wir Ihnen den Weg zu mar­kie­ren. Hierzu kön­nen Sie Stoff­fet­zen, Steine oder Äste ver­wen­den. Dies kann zum einen dazu füh­ren, dass die Such­mann­schaf­ten Sie schnel­ler fin­den und ermög­licht es Ihnen zum ande­ren, Ihre eige­nen Schritte zurück­zu­ver­fol­gen, wenn Sie in die fal­sche Rich­tung gelau­fen sein soll­ten.

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