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Road­t­rip pla­nen – Das müs­sen Sie beach­ten

Sie pla­nen einen Road­t­rip mit Freun­den oder Ihrer Fami­lie? Ein Road­t­rip ist eine ideale Gele­gen­heit, um für rela­tiv wenig Geld her­um­zu­rei­sen und dabei Land und Leute auf eine ganz eigene Art ken­nen­zu­ler­nen. Was Sie beach­ten müs­sen, wenn Sie einen Road­t­rip pla­nen und mit Tricks Ihnen Ihr gemein­sa­mer Aus­flug in guter Erin­ne­rung bleibt ver­ra­ten wir Ihnen in die­sem Arti­kel.

Roadtrip planen

So pla­nen Sie einen Road­t­rip

Wenn Sie einen Road­t­rip pla­nen und nicht alles dem Zufall über­las­sen wol­len, soll­ten Sie die Route bereits im Vor­feld Ihrer Tour fest­le­gen. Damit unter­wegs alles nach Ihrer Zufrie­den­heit ver­läuft und Sie Ihren Road­t­rip voll und ganz genie­ßen kön­nen, emp­feh­len wir Ihnen sich dar­über hin­aus Gedan­ken über Über­nach­tungs­mög­lich­kei­ten, Bud­get, Pro­vi­ant, sowie wei­tere Fak­to­ren zu machen.

Fest­le­gen der rich­ti­gen Route

Diese Fak­to­ren spie­len bei der Pla­nung der rich­ti­gen Route eine wich­tige Rolle.

Das Ziel des Road­t­rips

Zunächst soll­ten Sie ein Ziel fest­le­gen. Dabei kann es sich um einen Aus­sichts­punkt, einen Ort, einen Frei­zeit­park oder einen See han­deln. Um rich­tig pla­nen zu kön­nen ist es wich­tig, dass Sie einen Punkt fest­le­gen, ab dem Sie sich wie­der auf den Rück­weg bege­ben. Sie kön­nen selbst­ver­ständ­lich auch meh­rere Ziele anfah­ren.

Bud­get des Road­t­rips

Auch wenn Sie Ihren Road­t­rip nicht in ers­ter Linie von Ihren finan­zi­el­len Mit­teln abhän­gig machen soll­ten, müs­sen Sie beden­ken, dass jeder gefah­rene Kilo­me­ter Geld kos­tet. Ins­be­son­dere, bei einem schwe­ren Gas­fuß und/oder Fahr­zeu­gen, die nicht so effi­zi­ent sind, kom­men so schnell hohe Sprit­kos­ten zusam­men.

Die Zeit

Wie weit Sie fah­ren kön­nen hängt sowohl von Ihrer Rei­se­ge­schwin­dig­keit als auch von der ver­füg­ba­ren Zeit ab. Damit Sie alles zu sehen bekom­men, was Sie sich vor­ge­nom­men haben, soll­ten Sie lie­ber etwas mehr Zeit ein­pla­nen. So haben Sie einen aus­rei­chen­den Puf­fer, für den Fall das Sie län­gere Zeit im Stau ste­hen oder mehr Zeit an einem Ort ver­brin­gen als gedacht.

Stre­cke

Auch wenn es auf der Karte so aus­se­hen mag, als befän­den sich Ihre Ziel­orte in greif­ba­rer Nähe, kann es sein, dass diese in der Rea­li­tät meh­rere Fahr­stun­den von­ein­an­der ent­fernt lie­gen. Um nicht den gan­zen Tag im Auto zu ver­brin­gen kön­nen Sie ent­we­der Zwi­schen­stopps mit /ohne Über­nach­tung pla­nen oder Prio­ri­tä­ten set­zen und Ziele von Ihrer Liste strei­chen.

Unter­kunft

Wenn Sie einen Road­t­rip pla­nen soll­ten Sie dabei nicht nur an Sehens­wür­dig­kei­ten, Maut­ge­büh­ren und Tank­stel­len, son­dern auch an eine Unter­kunft für die Nacht den­ken. Wenn Sie vor­ha­ben, die Nächte in Ihrem Auto oder in einem Zelt zu ver­brin­gen bedarf das natür­lich weni­ger Pla­nung. Sie soll­ten sich aller­dings dar­über im Kla­ren sein, dass das Wild­cam­pen in Deutsch­land und auch in den meis­ten ande­ren Län­dern Euro­pas unter Strafe ver­bo­ten ist. Falls Sie in Hotels oder Her­ber­gen schla­fen wol­len und nicht vor einem aus­ge­buch­ten Haus ste­hen wol­len, soll­ten Sie sich früh­zei­tig um Reser­vie­run­gen küm­mern.

Route des Road­t­rips

Wenn Sie Ihre Ziele fest­ge­legt haben, soll­ten Sie diese auf einer Karte mit­ein­an­der ver­bin­den und die kür­zeste Stre­cke zwi­schen den jewei­li­gen Desti­na­tio­nen wäh­len. Dies ist ins­be­son­dere dann vor­teil­haft, wenn Sie nur ein begrenz­tes Zeit­fens­ter zur Ver­fü­gung haben und so schnell wie mög­lich an Ihr Ziel gelan­gen wol­len. Ohne Zeit­druck kön­nen Sie beim Pla­nen der Stre­cke etwas nach­läs­si­ger sein. In die­sem Fall ist es bei­spiels­weise kein Pro­blem, wenn Sie sich statt für die Auto­bahn.

Tipp: Wenn Sie Ihren Road­t­rip pla­nen kön­nen Sie hierzu auf kos­ten­lose Tools wie bei­spiels­weise Google Maps zurück­grei­fen.

Roadtrip im Sommer

Road­t­rip vor­be­rei­ten

Nach­dem Sie sich auf ein Ziel geei­nigt und Ihre Route fest­ge­legt haben, kön­nen Sie mit den eigent­li­chen Vor­be­rei­tun­gen begin­nen. Wie Sie sich am bes­ten auf einen Road­t­rip vor­be­rei­ten erfah­ren Sie im nächs­ten Abschnitt.

Ver­pfle­gung

Jeden Tag in einem Restau­rant ein­zu­keh­ren wird schnell teuer und nimmt einem Road­t­rip das gewisse etwas. Aus die­sem Grund bevor­zu­gen es die meis­ten, sich Ihr Essen über dem Cam­ping­ko­cher selbst zuzu­be­rei­ten. Um nicht jeden Tag Ravioli aus der Tank­stelle auf­ko­chen zu müs­sen, emp­feh­len wir Ihnen vor Ihrer Reise aus­rei­chend Lebens­mit­tel ein­zu­kau­fen. So ist eine abwechs­lungs­rei­che Ernäh­rung sicher­ge­stellt und Sie müs­sen sich unter­wegs nicht nach den Öff­nungs­zei­ten der Super­märkte rich­ten.

Machen Sie Ihr Auto fit

Nichts ist ner­vi­ger als stun­den­lang auf dem Stand­strei­fen der Auto­bahn zu ste­hen und auf den Pan­nen­dienst zu war­ten. Damit Ihnen eine Situa­tion wie diese erspart bleibt soll­ten Sie Ihr Auto gründ­lich über­prü­fen las­sen bevor Sie auf­bre­chen. Ver­ge­wis­sern Sie sich, dar­über dass die Brems­be­läge aus­rei­chend sind, dass Sie aus­rei­chend Wisch­was­ser im Tank haben und dass Ihre Beleuch­tung funk­ti­ons­tüch­tig ist. Um klei­nere Män­gel selbst behe­ben zu kön­nen raten wir Ihnen dazu ein Ersatz­rad, Glüh­bir­nen, Kühl­flüs­sig­keit und ein Start­hil­fe­ka­bel mit­zu­neh­men.

Den­ken Sie an not­wen­dige Doku­mente

Wenn Sie in Län­der außer­halb der EU fah­ren wol­len, muss jeder mit­rei­sende über einen gül­ti­gen Rei­se­pass ver­fü­gen. Je nach Rei­se­land kann dar­über hin­aus auch ein Visum not­wen­dig sein. Der oder die Fah­rer soll­ten zudem einen Füh­rer­schein mit sich füh­ren. Wenn Sie einen Hund haben und die­ser Sie auf Ihren Road­t­rip beglei­ten soll, dür­fen Sie den EU-Heim­tier­aus­weis nicht ver­ges­sen. Ob even­tu­ell wei­tere Doku­mente not­wen­dig sind, fin­den Sie am bes­ten her­aus, indem Sie sich vor Ihrer Reise an das jeweils zustän­dige Kon­su­lat wen­den.

Check­liste für einen Road­t­rip

Damit es Ihnen wäh­rend Ihres Road­t­rips an nichts fehlt haben wir eine Check­liste mit den wich­tigs­ten Din­gen für Sie erstellt.

Hygie­ne­ar­ti­kel: Den­ken Sie an Ihre Zahn­bürste, Deodo­rant, Dusch­gel und alle ande­ren Dinge, die Sie für die täg­li­che Kör­per­hy­giene benö­ti­gen. Soll­ten Sie im Auto schla­fen emp­fiehlt sich die Anschaf­fung einer Cam­ping­du­sche.

Ver­pfle­gung und Küchen­ar­ti­kel: Neben aus­rei­chend Essen und trin­ken soll­ten Sie einen Cam­ping­ko­cher, Cam­ping­ge­schirr, Müll­tü­ten sowie eine Kühl­truhe mit­neh­men. So sind Sie mehr oder weni­ger aut­ark und kön­nen auch leicht ver­derb­li­che Lebens­mit­tel mit­neh­men.

Sur­vi­val Kit: Auch wenn die Wahr­schein­lich­keit, dass es wäh­rend Ihres Road­t­rips zu einem Not­fall kommt – zum Glück – rela­tiv gering ist, ist es ein gutes Gefühl auf alle Even­tua­li­tä­ten vor­be­rei­tet zu sein. Damit Sie sich in einer Sur­vi­val­si­tua­tion selbst hel­fen kön­nen, soll­ten Sie ein gut aus­ge­stat­te­tes Sur­vi­val-Kit mit­neh­men.

Out­door­aus­rüs­tung: Wenn Sie sich dazu ent­schie­den haben, die Nächte im freien zu ver­brin­gen, müs­sen Sie Ihre Out­door­aus­rüs­tung mit­neh­men. Zur abso­lu­ten Grund­aus­stat­tung gehört Ihr Zelt und ein Schlaf­sack. Dar­über hin­aus kann es nicht scha­den, eine Out­door-Taschen­lampe, ein Mes­ser sowie einen Cam­ping­stuhl mit­zu­neh­men.

Frei­zeit­ar­ti­kel: Damit Ihnen wäh­rend Ihres Road­t­rips nicht lang­wei­lig wird, soll­ten Sie für aus­rei­chend Unter­hal­tungs­mög­lich­kei­ten sor­gen. Dies gilt natür­lich beson­ders für den Fall, dass Sie einen Road­t­rip mit Kin­dern pla­nen. Ein Fuß­ball, ein Feder­ball­set und/oder ein Tablet sor­gen für Enter­tain­ment wäh­rend der Fahrt oder bei schlech­tem Wet­ter.

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