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Schwe­rer Ruck­sack – So machen Sie Ihren Ruck­sack leich­ter

Wenn Sie beim Wan­dern nicht unter der Last Ihres Ruck­sacks zusam­men­bre­chen wol­len sollte Ihr Ruck­sack so leicht wie mög­lich sein. Selbst die schönste Route wird schnell zu einer Qual, wenn der Ruck­sack so schwer ist, dass der Rücken anfängt zu schmer­zen. Damit Sie Ihre nächste Tour genie­ßen kön­nen, ohne per­ma­nent pau­sie­ren zu müs­sen gibt es ver­schie­dene Mög­lich­kei­ten. Wel­che Optio­nen es gibt, wenn Sie Ihren Ruck­sack leich­ter machen wol­len, ver­ra­ten wir Ihnen im fol­gen­den Arti­kel.

Schwerer Rucksack - Rucksack leichter machen

Ruck­sack leich­ter machen – So spa­ren Sie Gewicht

Wenn Sie Ihren Ruck­sack leich­ter machen wol­len gibt es hierzu ver­schie­dene Optio­nen. Wel­che Mög­lich­kei­ten Sie haben, um Gewicht zu spa­ren erfah­ren Sie im nächs­ten Text­ab­schnitt.

Kau­fen Sie sich einen leich­ten Ruck­sack

Wenn Sie noch kei­nen Ruck­sack haben soll­ten Sie sich für ein mög­lichst leich­tes und kom­for­ta­bles Modell ent­schei­den.

Ach­ten Sie beim Kauf auf fol­gende Fak­to­ren:

  • Ver­ar­bei­tung: Suchen Sie sich nach Mög­lich­keit einen Ruck­sack, der aus leich­ten Mate­ria­len besteht. Beson­ders emp­feh­lens­wert sind Ruck­sä­cke, die aus Stoff und/oder Nylon bestehen. Im Ide­al­fall sollte der Ruck­sack im unge­pack­ten Zustand leich­ter sein als Ihre Aus­rüs­tung.
  • Schul­ter­rie­men: Wäh­len Sie einen Ruck­sack mit mög­lichst brei­ten, gepols­ter­ten Schul­ter­rie­men. So ist gewähr­leis­tet, dass sich das Gewicht gleich­mä­ßig ver­teilt und das sich der Ruck­sack kom­for­ta­bel tra­gen lässt. Dünne Rie­men hin­ge­gen wer­den schnell unan­ge­nehm und hin­ter­las­sen Strie­men auf der Haut.

Wäh­len Sie einen Ruck­sack mit vie­len Fächern

Je bes­ser das Gewicht in Ihrem Ruck­sack ver­teilt ist, desto ange­neh­mer lässt sich die­ser tra­gen. Um das Gewicht inner­halb Ihres Ruck­sacks gut ver­tei­len zu kön­nen, emp­feh­len wir Ihnen, ein Modell zu kau­fen, dass über viele Fächer und Taschen ver­fügt.

Benut­zen Sie einen leich­ten Schlaf­sack

Um Gewicht zu spa­ren und Ihren Ruck­sack leich­ter zu machen, emp­feh­len wir Ihnen, einen Schlaf­sack mit­zu­neh­men, der so wenig wiegt wie mög­lich. Der Schlaf­sack gehört – neben dem Zelt – zu den wohl schwers­ten Aus­rüs­tungs­ge­gen­stän­den beim Wan­dern. Damit Ihr Ruck­sack nicht zu schwer wird, soll­ten Sie sowohl auf das Gewicht Ihres Schlaf­sacks als auch Ihrer Iso­matte ach­ten. Wenn Sie bei tie­fen Tem­pe­ra­tu­ren unter­wegs sind, kön­nen Sie Ihre Jacke wäh­rend der Nacht anbe­hal­ten, um für zusätz­li­che Wärme zu sor­gen.

Wie­gen und über­prü­fen Sie Ihre Aus­rüs­tungs­ge­gen­stände

Wenn Sie Ihren Ruck­sack leich­ter machen wol­len spielt das Gewicht Ihrer Aus­rüs­tungs­ge­gen­stände eine ent­schei­dende Rolle. Beim Packen soll­ten Sie daher dar­auf ach­ten, dass Sie nur die Dinge mit­neh­men, die Sie drin­gend benö­ti­gen.

Auch wenn es auf den ers­ten Blick uner­heb­lich erschei­nen mag, ob sich zwei Taschen­mes­ser oder nur eins in Ihrem Gepäck befin­det soll­ten Sie sich dar­über im Kla­ren sein, dass Sie jedes zusätz­li­che Gramm mit sich her­um­tra­gen müs­sen. Unnö­tige Aus­rüs­tungs­ge­gen­stände soll­ten Sie daher im Vor­feld Ihrer Wan­de­rung aus­sor­tie­ren und von Ihrer Pack­liste strei­chen.

Außer­dem emp­fiehlt es sich bereits bei der Anschaf­fung neuer Aus­rüs­tungs­ge­gen­stände auf das Gewicht der jewei­li­gen Pro­dukte zu ach­ten. Stel­len Sie sicher, dass sich Ihr Equip­ment aus mög­lichst leich­ten Gegen­stän­den zusam­men­setzt und ver­mei­den Sie über­flüs­si­gen Bal­last.

Berech­nen Sie Ihren Pro­vi­ant

Falls Sie eine mehr­tä­gige Wan­de­rung geplant haben und den hier­für benö­tig­ten Pro­vi­ant in Ihrem Ruck­sack trans­por­tie­ren müs­sen, ist es wich­tig, dass Sie die ent­spre­chende Menge gut durch­kal­ku­lie­ren. Wenn Sie zu viel Was­ser und Essen mit sich tra­gen wirkt sich dies schnell auf das Gesamt­ge­wicht Ihres Ruck­sacks aus. Wenn Sie nicht die Hälfte Ihres Pro­vi­ants wie­der mit nach­hause brin­gen wol­len, soll­ten Sie Ihren tat­säch­li­chen Bedarf ermit­teln. Um nicht in Schwie­rig­kei­ten zu gera­ten emp­feh­len wir Ihnen einen ent­spre­chen­den Not­vor­rat mit­zu­neh­men.

Ver­zich­ten Sie auf Bücher

Bücher brin­gen unver­hält­nis­mä­ßig viel Gewicht mit sich und soll­ten daher aus Ihrem Ruck­sack ver­bannt wer­den. Damit Sie Abends im Zelt den­noch etwas lesen kön­nen emp­feh­len wir Ihnen, sich Ihre Rei­s­e­lek­türe in elek­tro­ni­scher Form auf Ihr Smart­phone oder Ihr Tablet zu laden.

Sor­gen Sie für Care­pa­kete unter­wegs

Um Gewicht zu spa­ren kön­nen Sie sich selbst ein Care­pa­ket an eine Post­sta­tion schi­cken, die auf Ihrem Weg liegt.  Ins­be­son­dere wenn Ihre Route von vorn­her­ein fest­steht und sich Post­sta­tio­nen auf dem Weg befin­den ist dies eine Mög­lich­keit, mit der Sie Ihren Ruck­sack pro­blem­los leich­ter machen kön­nen.

Sam­meln Sie Erfah­rungs­werte

Gab es bei Ihrer letz­ten Wan­de­rung Aus­rüs­tungs­ge­gen­stände, die Sie nicht benö­tigt haben oder die Ihren Zweck nicht erfül­len konn­ten? Wenn Sie bereits über ent­spre­chende Erfah­rungs­werte ver­fü­gen emp­feh­len wir Ihnen ent­spre­chende Aus­rüs­tungs­ge­gen­stände unver­züg­lich aus­zu­sor­tie­ren und bei Ihrem nächs­ten Trip zuhause zu las­sen.

Tei­len Sie sich Ihre Aus­rüs­tung

Wenn Sie mit ande­ren Wan­de­rern unter­wegs sind kön­nen Sie Ihren Ruck­sack leich­ter machen, indem Sie sich gewisse Aus­rüs­tungs­teile mit Ihren Mit­rei­sen­den tei­len. So macht es bei Wan­de­run­gen in einer Gruppe wenig Sinn, meh­rere Cam­ping­ko­cher, Trek­kin­g­äxte oder GPS-Geräte mit­zu­neh­men. Um zu ver­hin­dern, dass Sie etwas ver­ges­sen, soll­ten Sie sich recht­zei­tig mit Ihren Weg­ge­fähr­ten abspre­chen und fest­le­gen, wer wel­che Aus­rüs­tungs­ge­gen­stände mit­nimmt.

Ver­zich­ten Sie auf zu viele Klei­dungs­stü­cke

Auch wenn es ver­lo­ckend sein mag, etwas mehr Klei­dung ein­zu­pa­cken, soll­ten Sie sich dar­über im Kla­ren sein, dass eine Wan­de­rung keine Moden­show ist. Damit Sie so viel Gewicht spa­ren, wie mög­lich soll­ten Sie hin­sicht­lich Ihrer Klei­dung in ers­ter Linie auf Funk­ti­on­s­klei­dung set­zen. Klei­den Sie sich nach dem Zwie­bel­prin­zip und tra­gen Sie lie­ber meh­rere dünne Schich­ten über­ein­an­der, als Ihren Ruck­sack mit viel Klei­dung voll­zu­pa­cken. Zudem soll­ten Sie Ihre Klei­dung ent­we­der meh­rere Tage hin­ter­ein­an­der anzie­hen und/oder diese unter­wegs waschen. So kön­nen Sie das Gewicht Ihres Ruck­sacks noch wei­ter redu­zie­ren und schaf­fen Platz für even­tu­ell wich­ti­gere Dinge.

Diese Vor­teile hat es, wenn Sie Ihren Ruck­sack leich­ter machen

Wenn Sie Ihren Ruck­sack von über­flüs­si­gem Bal­last befreien bringt dies ver­schie­dene Vor­teile mit sich.

Wel­che dies sind erfah­ren Sie im fol­gen­den Abschnitt:

Ein leich­ter Ruck­sack ent­las­tet den Bewe­gungs­ap­pa­rat

Einen Wan­der­tag mit einem schwe­ren Ruck­sack spürt man spä­tes­tens am nächs­ten Tag in den Kno­chen und den Gelen­ken. Weni­ger Gewicht auf dem Rücken hat zur Folge, dass Ihr Kör­per weni­ger stark belas­tet wird. Dies erspart Ihnen sowohl kurz­fris­tige als auch lang­fris­tige Beschwer­den mit dem Bewe­gungs­ap­pa­rat.

Genie­ßen Sie die Natur

Das Wan­dern mit einem schwe­ren Ruck­sack kann so anstren­gend wer­den, dass man selbst die schöns­ten Land­schaf­ten nicht genie­ßen kann. Wenn Sie Ihren Ruck­sack leich­ter machen, gibt Ihnen dies die Mög­lich­keit, unbe­schwer­ter durch die Gegend zu strei­fen und die Zeit in der Natur zu genie­ßen.

Frei­heit

Je mehr Dinge Sie mit sich her­um­schlep­pen, desto mehr Stress haben Sie auch. Schließ­lich muss man sich um alle Aus­rüs­tungs­ge­gen­stände küm­mern. Dies sorgt für Stress und redu­ziert den posi­ti­ven Effekt, den eine Wan­de­rung eigent­lich haben sollte. Weni­ger Aus­rüs­tung bedeu­tet auch weni­ger Stress.

Höhere Reich­weite

Je leich­ter Ihr Ruck­sack ist, desto weni­ger anstren­gend ist das Wan­dern für Sie. Dies wirkt sich nicht nur posi­tiv auf Ihren Ener­gie­ver­brauch aus, son­dern sorgt auch dafür, dass Sie grö­ßere Etap­pen hin­ter sich brin­gen kön­nen, ohne zu ermü­den.

Tritt­si­cher­heit

Ein schwe­rer Ruck­sack auf dem Rücken kann schnell dazu füh­ren, dass Sie beim Wan­dern ins Strau­cheln gera­ten und schlimms­ten­falls stür­zen. Um das Ver­let­zungs­ri­siko so gering wie mög­lich zu hal­ten, ist es wich­tig, dass Sie Ihren Ruck­sack leich­ter machen.

Über­sicht­lich­keit

Wer schon­mal mit einem voll­ge­stopf­ten Ruck­sack unter­wegs gewe­sen ist, wird wis­sen, wie schwer es ist, den Über­blick über die eigene Aus­rüs­tung zu behal­ten. Damit Sie alles was Sie benö­ti­gen zu jedem Zeit­punkt fin­den soll­ten Sie unnö­tige Gegen­stände rigo­ros aus­sor­tie­ren.

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