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Die rich­tige Bush­craft Aus­rüs­tung

Um in der Wild­nis zurecht­zu­kom­men benö­ti­gen Sie die rich­tige Bush­craft Aus­rüs­tung. Diese setzt sich aus eini­gen weni­gen, dafür aber enorm wich­ti­gen Gegen­stän­den zusam­men, die Ihnen das über­le­ben in der Natur ermög­li­chen. Was Sie beach­ten müs­sen, wenn Sie Ihre Bush­craft Aus­rüs­tung zusam­men­stel­len und wie Sie even­tu­ell feh­lende Gegen­stände im Not­fall impro­vi­sie­ren kön­nen erfah­ren Sie in die­sem Arti­kel.

Bushcraft Ausrüstung - Grundausrüstung

All­ge­meine Infor­ma­tio­nen zum Thema Bush­craft Aus­rüs­tung

  • Übung: Selbst die beste Aus­rüs­tung nützt Ihnen nichts, wenn Sie nicht wis­sen, wie Sie damit umge­hen müs­sen. Damit Ihnen Ihr Equip­ment in einer Not­si­tua­tion wirk­lich wei­ter­hilft, soll­ten Sie sich die Zeit neh­men, um den Umgang mit Ihren Aus­rüs­tungs­ge­gen­stän­den zu üben.
  • Qua­li­tät: In einem Aus­nah­me­fall ist es wich­tig, dass Sie sich auf Ihre Aus­rüs­tung ver­las­sen kön­nen. Um sicher­zu­stel­len, dass Ihre Aus­rüs­tung auch unter här­tes­ten Bedin­gun­gen funk­tio­niert soll­ten sie nicht an der fal­schen Stelle spa­ren.
  • Pflege: Um die Lebens­dauer Ihrer Aus­rüs­tungs­ge­gen­stände zu erhö­hen, sowie deren Funk­tio­na­li­tät zu gewähr­leis­ten, emp­feh­len wir Ihnen, Ihre Bush­craft Aus­rüs­tung nach jedem Ein­satz zu pfle­gen und auf even­tu­elle Män­gel hin zu über­prü­fen.
  • Umfang: Auch wenn es beim Bush­craft darum geht mit so wenig Equip­ment wie mög­lich aus­zu­kom­men, soll­ten Sie sich nicht scheuen, Ihre Aus­rüs­tung zu erwei­tern. Wich­tig ist, dass Sie sich mit Ihrem Equip­ment ver­traut machen und das Sie dazu in der Lage sind, alles was Sie benö­ti­gen in einem Ruck­sack zu trans­por­tie­ren.

Bestand­teile einer Bush­craft Aus­rüs­tung

Wie Sie Ihre Bush­craft Aus­rüs­tung zusam­men­stel­len liegt ganz bei Ihnen. Die meis­ten Out­doo­r­en­thu­si­as­ten haben unter­schied­li­che Vor­lie­ben, so dass es nicht die „per­fekte Bush­craft Aus­rüs­tung“ gibt. Wel­che Tools Sie sich kau­fen und wel­che nicht ist am Ende des Tages Ihre Ent­schei­dung.

Die fol­gende Liste dient dem­zu­folge aus­schließ­lich als Anre­gung und kei­nes­falls als all­ge­mein­gül­tige Kauf­emp­feh­lung.

Bush­craft Ruck­sack als Bush­craf­ting Grund­aus­stat­tung

Damit Sie Ihre Aus­rüs­tung bei Ihren Tou­ren kom­for­ta­bel trans­por­tie­ren kön­nen, soll­ten Sie sich einen Bush­craft Ruck­sack zule­gen, der spe­zi­ell für die Anwen­dung im Out­door­be­rech kon­zi­piert wurde.

Tipp: Was Sie beim Kauf neben dem Gewicht, dem Mate­rial und dem Stau­raum des Ruck­sacks noch beach­ten soll­ten, erfah­ren Sie in unse­rem Bei­trag über Bush­craft Ruck­sä­cke.

Sur­vi­val­mes­ser als Bestand­teil der Bush­craft Aus­rüs­tung

Ein gutes Sur­vi­val­mes­ser gehört in jede Bush­craft Aus­rüs­tung. Das nicht nur Out­doo­r­en­thu­si­as­ten, son­dern auch Spe­zi­al­ein­hei­ten auf Sur­vi­val­mes­ser set­zen hat durch­aus seine Gründe. Sur­vi­val­mes­ser sind extrem wider­stands­fä­hig und viel­sei­tig ein­setz­bar. In einer Sur­vi­val­si­tua­tion eig­net sich ein ent­spre­chen­des Modell unter ande­rem zum Gra­ben, Schnei­den und File­tie­ren. Ob Sie sich für ein Mes­ser mit einer fest­ste­hen­den Klinge oder für ein Klapp­mes­ser ent­schei­den ist eine Frage des per­sön­li­chen Geschmacks. Sie soll­ten aller­dings beden­ken, dass der Falt­me­cha­nis­mus eines Klapp­mes­sers eine Schwach­stelle dar­stellt.

Tipp: Hier fin­den Sie wei­tere Infor­ma­tio­nen zum Kauf eines Sur­vi­val­mes­sers.

Sur­vi­val­mes­ser impro­vi­sie­ren

Wenn Sie kein Mes­ser haben, sind Sie unter Umstän­den dazu gezwun­gen, sich eines zu bas­teln. Dies ist zwar etwas müh­se­lig und mag nicht zum gewünsch­ten Ergeb­nis füh­ren, ist aber immer noch bes­ser als nichts. Bereits vor tau­sen­den von Jah­ren nutz­ten die Men­schen selbst gefer­tigte Klin­gen, um damit bei­spiels­weise erlegte Tiere zu zer­le­gen oder sich zu ver­tei­di­gen. Wenn Sie sich ein Sur­vi­val Mes­ser bas­teln müs­sen, benö­ti­gen Sie eine impro­vi­sierte Klinge und einen Griff. Als Klinge kön­nen Sie an und für sich alles ver­wen­den, was robust und scharf ist und/oder sich schlei­fen lässt. Um die Klinge und den Griff mit­ein­an­der zu ver­bin­den emp­fiehlt sich die Ver­wen­dung von Pan­zer­band, Schnur oder Harz.

Bush­craft Säge als Bestand­teil der Bush­craf­ting Aus­rüs­tung

Klapp­sä­gen sind unter Out­door­freun­den sehr beliebt. Dies ist auch kein Wun­der, wenn man bedenkt, dass es in einer Sur­vi­val­si­tua­tion von essen­zi­el­ler Bedeu­tung ist, Holz zu ver­ar­bei­ten. Um Feu­er­holz zurecht­zu­schnei­den, eine Not­un­ter­kunft zu bauen oder ein Floß zu bauen reicht ein ein­fa­ches Mes­ser nicht aus. Eine Bush­craft Säge hin­ge­gen gibt Ihnen die Mög­lich­keit, auch dickere Äste und Stämme zu bear­bei­ten. Wenn Sie sich eine Klapp­säge kau­fen wol­len, soll­ten Sie sich für ein kom­pak­tes und leich­tes Modell ent­schei­den, ohne Abstri­che hin­sicht­lich der Qua­li­tät zu machen

Tipp: Hier fin­den Sie wei­tere Infor­ma­tio­nen zum Kauf einer Bush­craft Klapp­säge.

Bush­craft Säge impro­vi­sie­ren

Falls Sie keine Säge in Ihrer Bush­craft Aus­rüs­tung haben, müs­sen Sie sich anders­wer­tig hel­fen. Um eine impro­vi­sierte Säge her­zu­stel­len soll­ten Sie sich eine Draht­säge als Vor­bild neh­men. Sie brau­chen zwei Schlüs­sel­ringe oder etwas ähn­li­ches, mit dem Sie die Säge spä­ter hal­ten kön­nen. Außer­dem benö­ti­gen Sie ein Stück Sta­chel­draht oder einen ande­ren „grö­be­ren“ Draht. Die bei­den Enden des Drahts müs­sen Sie nun nur noch mit den bei­den Schlüs­sel­rin­gen ver­bin­den.

Feu­er­stahl und Zun­der als Bestand­teil der Bush­craft Grund­aus­rüs­tung

Das Feuer machen ohne Feu­er­zeug gehört zu den wohl wich­tigs­ten Fähig­kei­ten eines Bush­craf­ters. Um ein wär­men­des Lager­feuer zum Bren­nen zu brin­gen gibt es unter­schied­li­che Mög­lich­kei­ten. Viele Bush­craf­ter set­zen hierzu auf die Ver­wen­dung von Feu­er­stahl und Zun­der. Wenn Ihre Bush­craft Aus­rüs­tung noch kei­nen Feu­er­stahl ent­hält, soll­ten Sie dar­über nach­den­ken, sich einen anzu­schaf­fen. Schließ­lich nimmt die­ser wenig Platz weg und funk­tio­niert auch dann, wenn Ihre Streich­höl­zer nass sind. Geeig­nete Sets gibt es in jedem Out­door­shop zu kau­fen. Bei der Anschaf­fung soll­ten Sie jedoch nicht von den Mar­ke­ting­stra­te­gien der ver­schie­de­nen Wett­be­wer­ber täu­schen las­sen. Hin­sicht­lich der Qua­li­tät gibt es bei den erhält­li­chen Model­len kaum einen Unter­schied, so dass Sie sich ruhig für eine güns­tige Aus­füh­rung ent­schei­den kön­nen.

Tipp: Hier fin­den Sie wei­tere Infor­ma­tio­nen zum Kauf von Feu­er­stahl und Zun­der.

Feu­er­stahl und Zun­der impro­vi­sie­ren

Wäh­rend es schwie­rig sein kann, ein Mes­ser oder eine Axt zu bas­teln ist dies bei Feu­er­stein und Zun­der rela­tiv unpro­ble­ma­tisch. Im Grunde genom­men benö­ti­gen Sie nur zwei geeig­nete Feu­er­steine Steine zum Anein­an­der­schla­gen. Alter­na­tiv kön­nen Sie hierzu auch ein Stück Stahl ver­wen­den. Da sich nicht alle Steine eig­nen, kann es sein, dass Sie einige aus­pro­bie­ren müs­sen, bevor Sie einen gefun­den haben, der Fun­ken schlägt.

Trek­king-Axt – Grund­aus­rüs­tung Bush­craft

Bei einer Bush­craft – oder auch Trek­king – Axt han­delt es sich um ein viel­sei­tig ein­setz­ba­res Werk­zeug. Mit ein wenig Übung kön­nen Sie eine Trek­king-Axt nicht nur zum Schla­gen von Feu­er­holz nut­zen. Erfah­rene Bush­craf­ter set­zen Ihre Axt dar­über hin­aus zum Schnit­zen, zur Selbst­ver­tei­di­gung oder auch zum Rasie­ren ein. Wenn Sie eine Axt für Ihre Bush­craft Aus­rüs­tung kau­fen wol­len, soll­ten Sie sich für ein mög­lichst robus­tes und kom­pak­tes Modell ent­schei­den. So kön­nen Sie sich auch unter här­tes­ten Bedin­gun­gen auf Ihre Axt ver­las­sen und ver­schwen­den kei­nen über­flüs­si­gen Platz in Ihrem Ruck­sack.

Tipp: Hier fin­den Sie wei­tere Infor­ma­tio­nen zum Kauf einer Trek­king-Axt.

Bush­craft Axt impro­vi­sie­ren

Wenn Ihre Bush­craft Aus­rüs­tung keine Axt beinhal­tet kön­nen Sie eine sol­che mit weni­gen Mit­teln selbst bas­teln. Alles was Sie hierzu benö­ti­gen fin­den Sie in der Natur. Den wohl wich­tigs­ten Bestand­teil einer Axt stellt der Kopf dar. Als Kopf kön­nen Sie ent­we­der ein Stück Alt­me­tall oder einen ent­spre­chend geform­ten Stein neh­men. Nach­dem Sie Ihren impro­vi­sier­ten Axt­kopf bear­bei­tet und geschärft haben, müs­sen Sie die­sen nur noch mit Bush­craft Para­cord oder einem Stück Schnur an einem Griff befes­ti­gen. Um zu ver­mei­den, dass der Axt­kopf unkon­trol­liert durch die Gegend fliegt und dabei mög­li­cher­weise jeman­den ver­letzt soll­ten Sie bei der Befes­ti­gung äußerst gewis­sen­haft vor­ge­hen.

Angel­schnur und Haken

Eine Angel­schnur sowie ein paar Haken pas­sen in jede noch so kleine Tasche und sind per­fekt geeig­net, wenn Sie sich in einer Not­si­tua­tion mit etwas ess­ba­rem ver­sor­gen müs­sen. Eine Angel­schnur bekom­men Sie sowohl im Inter­net als auch in jedem Angel­la­den. Aller­dings kön­nen Sie statt einer Angel­schnur auch ein­fach den Kern einer Para­cord-Leine ver­wen­den.

Hier fin­den Sie wei­tere Infor­ma­tio­nen zum Thema „Fische fan­gen ohne Angel“.

Angel­schnur und Haken impro­vi­sie­ren

Alles was Sie brau­chen, um Ihre Angel­aus­rüs­tung zu impro­vi­sie­ren ist eine dünne Schnur sowie einen gebo­ge­nen Nagel oder etwas ähn­li­ches.

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