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Wan­dern im Herbst

Wan­dern im Herbst ist nicht nur auf­grund der vie­len bun­ten Blät­ter eine gute Idee. Auch die kli­ma­ti­schen Bedin­gun­gen wäh­rend des Herbsts machen das Wan­dern zu die­ser Jah­res­zeit beson­ders ange­nehm. Was Sie beim Wan­dern im Herbst beach­ten müs­sen und wie Sie sich auf eine Herbst­wan­de­rung vor­be­rei­ten kön­nen erfah­ren Sie in die­sem Arti­kel.

Wandern im Herbst

Die Vor­teile vom Wan­dern im Herbst

Wenn sich die Blät­ter lang­sam ver­fär­ben, die Tage kür­zer wer­den und es aus­sieht, als hätte ein Maler die Wäl­der mit sei­nem Tusch­kas­ten bemalt ist der Herbst gekom­men. Zu die­ser Jah­res­zeit wird man als Wan­de­rer oder Bush­craf­ter mit ein­zig­ar­ti­gen Aus­sich­ten und einer ganz beson­de­ren Atmo­sphäre ver­wöhnt. Was das Wan­dern im Herbst so beson­ders macht ver­ra­ten wir Ihnen im fol­gen­den Abschnitt.

Bunte Land­schaf­ten

Eine der größ­ten Beson­der­hei­ten beim Wan­dern im Herbst stellt zwei­fels­los die Far­ben­viel­falt der Bäume zu die­ser Jah­res­zeit dar. Bäume und Büsche bekom­men zu die­ser Jah­res­zeit einen bun­ten Anstrich, den man am bes­ten bei einer lan­gen Wan­de­rung durch den Wald genie­ßen kann. Dort hat man als Wan­de­rer das Gefühl als würde man sich auf einem roten Tep­pich aus Blät­tern bewe­gen.   Beson­ders emp­feh­lens­wert ist ein Trip nach Kanada. Der soge­nannte Indian Sum­mer den man dort wäh­rend des Herbsts zu sehen bekommt ist ein Natur­schau­spiel, dass man sich nicht ent­ge­hen las­sen sollte.

Beob­ach­ten Sie den Vogel­flug

Nicht nur für Orni­tho­lo­gen ist der beginn des Vogel­zugs im Herbst ein Natur­schau­spiel, das sei­nes glei­chen sucht. Mit etwas Glück bekommt man wäh­rend die­ser Jah­res­zeit rie­sige Vogel­schwärme aus meh­re­ren hun­dert Vögeln zu sehen. Schnap­pen Sie sich Ihr Out­door-Fern­glas und eine Ther­mos­kanne mit Tee oder Kaf­fee und suchen Sie nach einem geeig­ne­ten Beob­ach­tungs­punkt auf Ihrer Wan­der­route.

Ange­nehme Tem­pe­ra­tu­ren

Einen ent­schei­den­den Vor­teil stel­len die ange­neh­men Tem­pe­ra­tu­ren dar. Beim Wan­dern im Herbst kön­nen Sie kilo­me­ter­weit lau­fen, ohne sich nach einem schat­ti­gen Plätz­chen und einer kal­ten Cola zu seh­nen. Statt­des­sen herr­schen im Herbst meist milde Tem­pe­ra­tu­ren sowie eine milde Brise. Wenn Sie früh mor­gens zum Wan­dern auf­bre­chen ist es in der Regel noch etwas frisch. Um nicht zu frie­ren soll­ten Sie sich nach dem Zwie­bel­prin­zip klei­den. So kön­nen Sie im Laufe des Tages ein­fach eine Schicht aus­zie­hen und sich den stei­gen­den Tem­pe­ra­tu­ren anpas­sen.

Tipp: Auch für das Hiken mit Hund sind die herbst­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren opti­mal.

Keine Mücken­plage

Beim Wan­dern und Zel­ten wäh­rend des Som­mers wird man als Out­doo­r­en­thu­si­ast oft­mals von Mücken­schwär­men gequält. Dies ist beim Wan­dern im Herbst nicht der Fall. Wenn Sie sich zu die­ser Jah­res­zeit am Lager­feuer nie­der­las­sen wol­len, kön­nen Sie das Mücken­spray getrost zuhause las­sen.

Beklei­dung für das Wan­dern im Herbst

Ins­be­son­dere in den frü­hen Mor­gen- und wäh­rend der Abend­stun­den wird es im Herbst etwas fri­scher. Damit Sie beim Wan­dern nicht aus­küh­len, soll­ten Sie sich ent­spre­chend anzie­hen.

Wel­che Beklei­dungs­stü­cke für das Wan­dern im Herbst geeig­net ist ver­ra­ten wir Ihnen im fol­gen­den Abschnitt.

Die rich­ti­gen Schuhe

Je nach Ter­rain genügt es im Som­mer, leichte Trail­schuhe zu tra­gen. Beim Wan­dern im Herbst soll­ten Sie aller­dings nicht zuletzt auf­grund der mil­de­ren Tem­pe­ra­tu­ren auf fes­te­res Schuh­werk zurück­grei­fen. Auch die erhöhte Regen­wahr­schein­lich­keit soll­ten Sie als Anlass neh­men, um auf feste und nach Mög­lich­keit was­ser­dichte Out­door­schuhe zurück­zu­grei­fen. Da auf dem Boden lie­gende Blät­ter und Pfüt­zen, den Wan­der­weg schnell rut­schig machen kön­nen, raten wir Ihnen Schuhe zu wäh­len, in denen Sie viel Grip haben. Um es ange­nehm warm zu haben, kön­nen Sie zwei Wan­der­so­cken über­ein­an­der tra­gen.

Hosen

Zum Wan­dern im Herbst benö­ti­gen Sie leichte Hosen. Wäh­len Sie ein Modell, dass Wind­un­durch­läs­sig ist und das Ihnen aus­rei­chend Bewe­gungs­frei­heit bie­tet. So kön­nen Sie sich pro­blem­los auf dem Trail bewe­gen, ohne ins Schwit­zen zu gera­ten oder zu unter­küh­len. An küh­le­ren Tagen emp­fiehlt es sich zusätz­lich Funk­ti­ons­un­ter­wä­sche zu tra­gen.

Jacke

Eine Softs­hell Jacke ist für das Wan­dern im Herbst die beste Wahl. Softs­hell Jacken bie­ten aus­rei­chend Schutz vor Wind und Regen und bie­ten aus­rei­chend Bewe­gungs­frei­heit. Zudem sind ent­spre­chende Jacken Atmungs­ak­tiv, so dass Sie auch nach meh­re­ren Stun­den auf dem Trail nicht ins Schwit­zen gera­ten. Softs­hell Jacken sind ideal für Tem­pe­ra­tu­ren zwi­schen 5 und 16 Grad. Bei nied­ri­ge­ren Tem­pe­ra­tu­ren soll­ten Sie sich statt­des­sen für eine Dau­nen­ja­cke ent­schei­den.

Kopf­be­de­ckung

Ein Groß­teil der Wärme geht über den Kopf ver­lo­ren. Damit Sie wäh­rend län­ge­rer Stre­cken oder der Pau­sen nicht frie­ren soll­ten Sie an eine Kopf­be­de­ckung decken. Statt einer som­mer­li­chen Schirm­mütze raten wir Ihnen zu einer leich­ten Mütze aus Meri­no­wolle. Meri­no­wolle ist leicht, ver­fügt über aus­ge­zeich­nete Wär­me­ei­gen­schaf­ten und nimmt kaum Feuch­tig­keit auf.

Die Aus­rüs­tung für das Wan­dern im Herbst

Im Wesent­li­chen gibt es kaum Unter­schiede zwi­schen der Aus­rüs­tung für das Wan­dern im Herbst und der Aus­rüs­tung für das Wan­dern wäh­rend ande­rer Jah­res­zei­ten.

Fol­gende Dinge soll­ten Sie nicht ver­ges­sen:

  • Trek­king­stö­cke: Wenn Laub die Wan­der­wege bedeckt kann es schnell rut­schig wer­den. Trek­king­stö­cke bie­ten Ihnen zusätz­li­che Sicher­heit beim Wan­dern im Herbst.
  • Ther­mos­kanne: Ein hei­ßes Getränk wäh­rend der Pau­sen hebt die Moral und hilft Ihnen warm zu blei­ben.
  • Sur­vi­val-Kit: Ein Sur­vi­val-Kit soll­ten Sie bei jeder Wan­de­rung dabei­ha­ben. Dies gibt Ihnen die Mög­lich­keit, auf unvor­be­rei­tete Ereig­nisse und Situa­tio­nen zu reagie­ren.
  • Ruck­sack: Um das zusätz­li­che Gepäck bes­ser trans­por­tie­ren zu kön­nen, eig­net sich ein aus­rei­chend dimen­sio­nier­ter Ruck­sack. Die­ser sollte ent­we­der von Werk aus was­ser­dicht sein oder nach­träg­lich vor Feuch­tig­keit geschützt wer­den.

Tipp: Damit Sie wäh­rend Ihrer Tour nicht dehy­drie­ren emp­fiehlt sich ein Trinkruck­sack 

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